Wir unterliegen dauerhaft Einflüssen, die uns heteronormative Verhaltensmuster vorleben und uns suggerieren, wir hätten uns nach diesen zu richten. Oftmals erlebt man in den Medien oder gar im unmittelbaren Umfeld Situationen. Das beste Beispiel hierfür ist wohl: „Frauen können nicht einparken – Männer nicht zuhören“. Diesen stereotypisierten Verhaltens-mustern, die in einer pluralistischen, sozialen und liberalen Weltordnung völlig überholt sind, die den Mann als rationalen Kämpfer und die Frau als emotionale Pflegerin konstatieren, müssen aufgebrochen werden.

 

Deswegen beschließt Die GRÜNE JUGEND NRW:

 

Wir wollen Geschlechterrollen aufbrechen. Es ist ein grüner Grundsatz, dass jedeR so leben soll wie sie/er will.

 

Die Geschlechterspezifische Einteilung in Rollen, die von den Medien und unserer Gesellschaft unternommen wird, kritisieren wir scharf. In unserer Gesellschaftsvorstellung spielt das Geschlecht keine Rolle.

 

Das soziale Geschlecht darf nicht mehr vom biologischen Geschlecht abhängig sein, somit muss sich kein Geschlecht dem Zwang der Geschlechterrollen unterwerfen.

 

Wir stehen für eine Welt, in der es jedem und jeder möglich sein soll, sich frei zu entfalten.

 

Beschlussfassung der Landesmitgliederversammlung am 10.7.2011.