Auch in diesem Jahr beklagten sich erneut Abiturient_innen über die vermeidbaren Fehler in den Abiturklausuren: Im Fach Mathematik durften die zentralen Abiturprüfungen erneut geschrieben werden.

Dies war sicherlich eine richtungsweisende, aber auch notwendige Entscheidung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung. Das grüne Schulministerium stand den Fehler ein und setzte damit ein Zeichen für eine richtungsweisende Schulpolitik, die für die SchülerInnen des Landes NRW betrieben wird.

Aber nicht nur in diesen Punkten, von denen viele gestresste SchülerInnen in ihrer Vor-Abi-Zeit verwirrt wurden, sehen wir Diskussionsbedarf – auch das Zentralabitur an sich sehen wir als GRÜNE JUGEND NRW kritisch.
Ansätze der Kritikpunkte sind zum Beispiel fehlende Basisdemokratie, geringere Möglichkeiten zur Individualität, keine tatsächliche Vergleichbarkeit und die offensichtliche Fehleranfälligkeit.

Der Landesvorstand wird daher aufgefordert, eine intensivere Diskussion zum Zentralabitur zu moderieren und das Thema als Schwerpunkt der nächsten Landesmitgliederversammlung aufzunehmen.

 

Beschlusfassung der Landesmitgliederversammlung am 10.7.2011.