Bei der Auswahl der Tagungshäuser sollen nach Möglichkeit diejenigen ausgewählt werden, welche wirklichen Ökostrom beziehen. Das bedeutet, dass die bestellte elektrische Energie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien und nicht aus Kohle-, Atomstrom oder RECS-Zertifikaten kommen muss. Sollte dies aus organisatorischen Gründen nicht möglich sein, sollen die Veranstaltungen der GRÜNEN JUGEND NRW, durch eine zweckgebundene Spende für Projekte zur CO2-Einsparung, CO2-neutral veranstaltet werden. Dies ist zum Beispiel über die Organisation „atmosfair“ mit ihrem mehrfach ausgezeichneten CO2-Rechner sehr gut möglich.“

Begründung:

Wir als GRÜNE JUGEND NRW sollten konsequent für erneuerbare Energien eintreten und keine Tagungen mit Atom- bzw. Kohlestrom stattfinden lassen. Zudem sollten wir uns nicht nur aktiv gegen den Ausstoß von CO2 agieren, sondern auch als gutes Beispiel voran gehen! Die Kosten zur „Neutralisierung“ des verursachten CO2 einer LMV würden sich auf knapp 72 € belaufen. Wir denken, dass diese Summe tragbar ist.

 

Beschlussfassung der Landesmitgliederversammlung am 11.12.2011.