Die Grüne Jugend NRW steht für eine zukunftsfähige Verkehrspolitik. Aufgrund des Klimawandels und begrenzter Resssourcen muss der Verkehr der Zukunft ökologisch gestaltet werden.

Eine Verlagerung des Verkehrs (Personen- wie Güterverkehr) auf die Schiene ist effizienter, kostengünstiger und ökologischer, und damit wünschenswert. Der „Lückenschluss“ der A1 dauert mindestens 10 Jahre, daher ist stark zu bezweifeln, dass die Autobahn dann wirtschaftlich und verkehrspolitisch benötigt und gewollt wird. Zudem entsteht durch den Weiterbau der A1 ein Einschnitt in die Landschaft und auch die Lebensräume der dort lebenden Tiere. Die geplanten Wildbrücken sind kein Ersatz für einen Lebensraum ohne trennende Autobahn.

Aus diesen Gründen lehnt die Grüne Jugend NRW den Lückenschluss der A1 strikt ab. Eine 25km lange Straße, die 320.000.000€ (Dreihundertzwanzigmillionen Euro) kostet, ist ein Geldverschwendungs-projekt. Die AnwohnerInnen der Eifelregion, die vom Transitverkehr belastet werden, können auch durch einen Ausbau des Schienengüterverkehrs zwischen Köln und Trier entlastet werden. So könnte diese Strecke zum Beispiel durch Elektrifizierung zukunftsfähig und effizienter gestaltet werden. Güterverkehr gehört auf die Schiene und nicht in die Wälder der Eifel!

 

Beschlussfassung der Landesmitgliederversammlung am 11.12.2011.