Anlässlich des Weltdrogentags am 26. Juni fordert die GRÜNE JUGEND NRW ein Umdenken in der derzeitigen Drogenpolitik hin zu einer Politik, die einen selbstbestimmten Umgang mit Drogen ermöglicht.

“Der Versuch, den Menschen vorzuschreiben, was sie konsumieren dürfen und was nicht, ist gescheitert. Prohibition drängt DrogenkonsumentInnen ins gesellschaftliche Abseits, sie erhöht die Risiken für die KonsumentInnen, sie fördert die organisierte Kriminalität, beschneidet die persönliche Freiheit und kostet den Staat Milliarden!”, so Sophie Karow, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW.

“Zudem verhindert das Verbot weder Drogenkonsum noch Drogenmissbrauch, sondern blockiert einen offenen und ehrlichen Umgang mit Drogen und eine ideologiefreie Hilfe für Menschen mit einem problematischen Drogenkonsum.” fügt Alexander Ringbeck, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW hinzu.

Durch die derzeitige Politik werden die großen Probleme der schwankenden Qualität und der fehlenden Beratung auf dem Schwarzmarkt nicht angegangen. Die repressive Drogenpolitik kontrolliert das Leben vieler Menschen. KonsumentInnen werden als Kriminelle verfolgt und den negativen Auswirkungen des Schwarzmarktes ausgesetzt.

Die GRÜNE JUGEND NRW spricht sich daher für die kontrollierte Abgabe von Drogen in Drogenfachgeschäften aus. Nur so lässt sich eine fundierte Beratung, die Erkennung von problematischem Suchtverhalten und konstante Qualität gewährleisten. Deswegen setzten Basisgruppen in ganz NRW mit verschiedenen Aktionen im Rahmen der jung-grünen „Bau dir deine Welt“-Kampagne ein Zeichen für eine andere Drogenpolitik.