Zur am Freitag anstehenden Entscheidung über die Änderung des Regionalplans, welche für den Bau des umstrittenen Kohlekraftwerks BoA Plus in Niederaußem notwendig ist, erklärt Sophie Karow, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Neue Kohlekraftwerke passen nicht in die dezentrale und erneuerbare Energieversorung der Zukunft. Als Übergang brauchen wir kleine und flexible Gaskraftwerke. Statt über neue Kohlekraftwerke zu diskutieren, brauchen wir einen Plan für den Kohleausstieg, der ähnlich wie der rot-grüne Atomausstieg feste Abschaltdaten für jedes Kohlekraftwerk festlegt!“

Alexander Ringbeck, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW ergänzt:
„Das geplante Braunkohlekraftwerk in Niederaußem ist keineswegs ein Klimaschützer. Die Versuche RWEs diese niederrheinische Drecksschleuder als innovativ und umweltfreundlich darzustellen, sind absolut durchsichtig! BoA Plus steht den Klimaschutzzielen NRWs, Deutschlands und Europas im Weg. Deshalb muss sich auch die schwarz-gelbe Mehrheit im Regionalrat des Regierungsbezirks Köln jetzt der Realität stellen und dem Kohlekraftwerk BoA Plus eine klare Absage erteilen!“