Zur offiziellen Inbetriebnahme der Kraftwerksblöcke 2 und 3 des BoA-Kraftwerks in Neurath erklärt Sophie Karow, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Kohlekraftwerke schaden vom Abbau der Kohle bis hin zu ihrer Verbrennung der Gesundheit von Menschen und belasten unsere Umwelt enorm. Der Tagebau im rheinischen Braunkohlerevier ist für einen großen Teil der Feinstaubbelastung in der Region verantwortlich. Zudem werden radioaktive Stoffe freigesetzt, was beispielsweise zu einem erhöhten Krebsrisiko führt.“

Alexander Ringbeck, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW ergänzt:
„Mit fast 17 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr ist das BoA-Kraftwerk Neurath der siebtgrößte CO2-Emittent Europas. So festigt das rheinische Braunkohlerevier seinen Negativrekord als größter Klimaschädling Europas. Hinzu kommt, dass unflexible Braunkohlekraftwerke selbst als Übergangstechnologie zur Energiewende aufallen und der Ausbau erneuerbarer Energien durch sie nur blockiert wird. Für eine nachhaltige Energiewende muss der Kohle-Ausstieg möglichst schnell beginnen:
Wir fordern die rot-grüne Landesregierung erneut dazu auf, einen endgültigen Ausstieg aus der Braunkohle mit festen Jahreszahlen für die Abschaltung der Kraftwerke zu beschließen und umzusetzen!“

Die GRÜNE JUGEND NRW wird, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, auch an der geplanten Demonstration gegen die Inbetriebnahme am 15. August in Neurath mit auf die Straße gehen.