Anlässlich des zweiten Jahrestags der Natur- und Atomkatastrophe von Fukushima am 11. März erklärt Sophie Karow, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Wir gedenken heute der Opfer des Tsunamis und Erdbebens, aber auch der Opfer, die unter der hohen Strahlenbelastung durch die Atomkatastrophe in ganz Japan zu leiden haben. Diese Katastrophe hat gezeigt, dass selbst die „sichersten“ Atomkraftwerke nicht sicher genug sind. Wir fordern daher nach wie vor einen schnelleren Atomausstieg. Dazu gehört für uns auch die Stilllegung der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau, von wo aus Brennelemente für Atomkraftwerke in zahlreiche Länder exportiert werden.“

Johanna Jurczyk, ebenfalls Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, ergänzt:
„Die Folgen eines Störfalls in einem Atomkraftwerk machen nicht an Ländergrenzen halt! Der Atomausstieg muss weltweit gedacht werden. Die Kraftwerke im belgischen Tihange und französischen Fessenheim sind mittlerweile veraltet und unsicher. Daher unterstützen wir auch die Proteste gegen diese gefährlichen Atomruinen. Wir wollen das zentralistische fossil-atomare Energieversorgungssystem des letzten Jahrhunderts durch eine dezentrale Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien ersetzen!“