Mail-Anhang

Anlässlich des Beschlusses „Eine Welt – ein Europa“ der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND NRW in Oer-Erkenschwick am 16.03.2013 erklärt Sophie Karow, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Zum kommenden Beitritt von Bulgarien und Rumänien in den Schengen-Raum bekennt sich die GRÜNE JUGEND NRW zu einem grenzenlosen und solidarischen Europa. Wenn Migrant*innen nach NRW kommen und hier leben wollen, dann müssen Land und Kommunen die Inklusion fördern und die nötigen Strukturen schaffen. Die Kommunen dürfen nicht alleine gelassen werden, um Migrant*innen würdevoll aufnehmen zu können. Doch das Wohl der Zugewanderten muss im Fokus stehen!“

Johanna Jurczyk, ebenfalls Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, ergänzt:

„In der momentanen Debatte überwiegen Ängste und Panikmache. Wir als GRÜNE JUGEND NRW beurteilen es als gefährlich, wenn Zugezogene unter den Generalverdacht gestellt werden, die Sozialleistungen in Deutschland ausnutzen zu wollen. Die geplante Resolution im Kölner Stadtrat zeigt diese kritische Verknüpfung. Kommunen dürfen nicht mit (rechtem) Populismus oder der Dramatisierung der Zustände auf ihre finanzielle Engpässe aufmerksam machen. Die Forderung nach einer finanziellen Mehrausstattung teilen wir – eine Einschränkung oder Verminderung der Migration lehnen wir aber klar ab!“