Weltweit werden Menschen wieder am 17. Mai auf die Straße gehen und ein Zeichen ge-gen Homophobie setzen – an diesem friedlichen Protest möchten sich fünf politische Ju-gendorganisationen Nordrhein-Westfalens gemeinsam beteiligen: Grüne Jugend, Junge Union, Jusos, Junge Piraten und Junge Liberale.

Ab 19 Uhr auf der Kölner Domplatte wer-den sie sich gemeinsam dafür einsetzen, dass auch nicht-heterosexuelle Liebe und Leben akzeptiert werden.
Hintergrund ist, dass am 17. Mai 1992 Homosexualität von der Internationalen Gesund-heitsorganisation von der Liste der Krankheiten gestrichen wurde. In Deutschland kommt als Besonderheit hinzu, dass der 1994 abgeschaffte Paragraph 175, bis zum Ende seines Bestehens, sexuelle Handlungen zwischen Personen männlichen Geschlechts unter Strafe stellte. Seit der Abschaffung dieses Paragraphen in Deutschland wurden wichtige Fortschritte für mehr Gleichberechtigung und Akzeptanz nicht-heterosexueller Menschen gemacht – doch es gibt immer noch viel zu erreichen. Es ist erschreckend, dass Menschen heute nach wie vor wegen ihrer sexuellen Orientierung und Identität diskriminiert werden.
Um an diesem Tag selbst aktiv ein Zeichen gegen Homophobie und für Akzeptanz und To-leranz zu setzen, rufen die nordrhein-westfälischen Jugendparteien gemeinsam dazu auf, sich an der geplanten Aktion auf der Kölner Domplatte zu beteiligen. Neben einer Same-Sex-Hand-Holding-Aktion (zu Deutsch: Gleichgeschlechtliches Händchenhalten) wird es auch Redebeiträge der einzelnen Jugendorganisationen geben.
Dabei ist jede und jeder herzlich eingeladen: Egal wen man liebt, egal ob man heterosexu-ell, homosexuell oder nichts von beidem ist, egal ob jung oder alt – Hauptsache man kämpft gemeinsam mit Spaß dafür, dass Homo- und Transphobie in unserer Mitte keinen Platz haben.

Gez.
Grüne Jugend NRW,
Junge Union NRW,
Jusos NRW,
Junge Liberale NRW und
Junge Piraten NRW