Anlässlich der rassistischen Proteste und Ausschreitungen gegen die Flüchtlingsunterkünfte in Berlin, Marzahn-Hellersdorf und Duisburg erklärt Johanna Jurczyk, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Wir sind entsetzt über die Berichte die uns aus Marzahn-Hellersdorf in Berlin aber auch aus Duisburg erreichen! Es ist erschreckend, wie Asylsuchenden hierzulande begegnet wird. Dieser Hass gegen Menschen ausländischer Herkunft ist uns unbegreiflich. Er entsteht jedoch nicht aus dem Nichts heraus sondern ist Ausdruck eines alltäglichen Rassismus, dem sich viele Menschen ständig ausgesetzt sehen. Wir stellen uns gegen jeden Rassismus, offen oder versteckt, und heißen alle Menschen herzlich willkommen! Auch Politiker*innen müssen Verantwortung übernehmen und dürfen den Rassismus nicht zu Wahlkampfzwecken schüren!“

Diese Proteste sind allerdings nicht die einzigen Äußerungen rechter Ideologien zur Zeit in Deutschland. Seit Mitte August veranstaltet die NPD anlässlich der Bundestagswahlen im September eine Deutschlandfahrt und am dem 21. August wird die Partei Pro Deutschland ebenfalls eine Tour durch Deutschland starten. Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, erklärt dazu:

„21 Jahre nach den schrecklichen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen rufen wir alle Menschen dazu auf, sich den Protesten gegen die Deutschlandtour der NPD anzuschließen und lautstark gegen Nazis auf die Straße zu gehen. Außerdem begrüßen wir die geplanten Gegenveranstaltungen zu der bevorstehenden Wahlkampftour der rechtspopulistischen Partei Pro Deutschland und hoffen auf eine breite gesellschaftliche Unterstützung, um dem alltäglichen Rassismus und der Hetze gegen Menschen die nicht in das veraltete und diskriminierende Weltbild dieser Parteien passen entschieden entgegenzutreten. Auch neue Parteien wie die AfD versuchen den Hass auf Menschen die nicht in ihr Bild vom „Deutschen“ passen zu schüren. Für uns ist klar: Alle Menschen müssen in Frieden leben können! Egal wo!“