Anlässlich der  Auflagen der Polizei und der Stadt Kerpen gegenüber dem Klimacamp erklärt Johanna Jurczyk, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW: „Wir kritisieren die Auflagen der Polizei aufs Schärfste. Es kann nicht sein, dass es auf einer Versammlung mit einer Woche Dauer keine Möglichkeit geben soll, Essen zuzubereiten oder Zelte aufzuschlagen! Polizei und Stadt Kerpen versuchen hier augenscheinlich das Klimacamp, das in den letzten beiden Jahren stets friedlich  ablief, zu verhindern!“

Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der Grünen Jugend NRW, ergänzt:
„Die zunehmende Kritik und den wachsende Widerstand gegen den Kohleabbau im rheinischen Revier begrüßen wir. Offensichtlich aber passen diese Proteste gegen die kohlefreundliche Politik von CDU und SPD in der Region den Verantwortlichen bei Stadt und Polizei nicht. Dies darf aber kein Grund sein, das Grundrecht der Versammlungsfreiheit so massiv einzuschränken, wie es derzeit geplant ist. Wir warnen vor den chaotischen Folgen dieser versuchten Verhinderung des Camps und stehen solidarisch an der Seite der Klimaaktivist*innen!“