Zur Besetzung der GRÜNEN Landesgeschäftsstelle durch Klimaaktivist*innen erklärt Johanna Jurczyk, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Wie auch die Besetzer*innen fordern wir ein stärkeres Engagement der Landespartei gegen Kohlekraft. Den klaren Worten von Monika Düker und Sven Lehmann muss jetzt und vor allem auch nach der Bundestagswahl ein entschlossener Anti-Kohle-Kurs in der praktischen Politik folgen! Wir hoffen dabei auch auf Druck aus der Anti-Kohle-Bewegung durch kreativere und sinnvollere Aktionen als die Besetzung der Landesgeschäftsstelle. Dass sich für den Protest gerade die grüne Geschäftsstelle ausgesucht wurde zeigt aber auch, dass trotz Protesten mehr Hoffnung in die Politik der Grünen gesetzt wird und sie zumindest am Rande als Teil der Bewegung wahrgenommen wird.“

 

Sebastian Klick ebenfalls Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW und an den Gesprächen mit den Besetzer*innen beteiligt ergänzt:

„Uns ist klar, dass ernsthafter und glaubwürdiger Klimaschutz nur mit einem zügigen Kohleausstieg insbesondere aus der Braunkohle möglich ist. Allerdings ließen die friedlichen Besetzer*innen leider keine Kompromissbereitschaft erkennen. Die Konsequenz war bedauerlicherweise eine Räumung durch die Polizei. Wir sind froh darüber, dass die Besetzung friedlich abgelaufen ist. Wir unterstützen auch weiterhin das Klimacamp und die Anti-Kohle-Bewegung.“