Zur erneuten Forderung des NRW-Wirtschaftsministers Garrelt Duin, Kohlekraftwerke zu subventionieren erklärt Johanna Jurczyk, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW: „Die Äußerungen von Wirtschaftsminister Garrelt Duin zeigen einmal mehr,dass es eine echte Energiewende nur mit starken Grünen gibt. Im nordrhein westfälischen Koalitionsvertrag wurde eine vollständige Deckung des Strombedarfs durch die Erneuerbaren Energien als Ziel verabschiedet. Der Wirtschaftsminister und weite Teile der SPD müssen endlich aus ihren Kohleträumen erwachen, wenn sie das 21. Jahrhundert nicht verschlafen wollen!“

 

Die schwierige Situation auf dem Strommarkt sei auf den Zickzackkurs der schwarz-gelben Bundesregierung zurückzuführen, die mit drei Schwenkern innerhalb von nur vier Jahren jegliche Planungssicherheit in der Energiebranche vernichtet habe, so Jurczyk weiter.

 

Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW ergänzt:

 

„Auch die nordrhein westfälischeSPD trägt durch ihr Festhalten an überdimensionierten Braunkohlekraftwerken an dem Kohle-Debakel Mitschuld: Gerade Braunkohlekraftwerke sind aufgrund ihrer Technik zu träge, um sich flexibel am Strombedarf zu orientieren. Die Folge ist ein Überangebot an Strom.Dadurch werdendie Börsenstrompreise und damit die Erträge der Kraftwerke gesenkt. Diese Überkapazitäten müssen abgebaut werden und dürfen nicht mit neuen Schulden subventioniert werden.“

Der aktuelle Klimakurs schade kommenden Generationen doppelt, da zu den Schulden noch unwiderrufliche Klimaschäden hinzukämen, so Klick weiter.