Anlässlich der Gesetzesänderung im Landtag NRW, die eine Änderung bei der Zuweisung von Asylsuchenden vorsieht, erklärt Johanna Jurczyk, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Wir als GRÜNE JUGEND NRW begrüßen den Vorstoß der rot-grünen Landesregierung, eine humanere Asylpolitik in NRW in Gang zu setzen! Eine Förderung von Kommunen, die sich bereit erklären Asylbewerberunterkünfte des Landes zu betreiben, ist ein erster wichtiger Schritt. Nichtsdestotrotz braucht es für eine humane Asylpolitik nicht nur finanzielle Zuschüsse vom Land – ein grundsätzliches Umdenken auf der Bundes-, Landes- und kommunalen Ebene muss her!“

 

Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der GJ NRW, fügt hinzu:

„Eine Einschränkung oder Verminderung der Migration lehnen wir klar ab! Der Umgang mit Flüchtlingen und Asylsuchenden ist ein Gradmesser dafür, wie wir zu Menschenrechte, zu einer gerechten Sozialpolitik und zu einem solidarischen NRW und zu den Grundwerten Europas wirklich stehen. NRW und die rot-grüne Landesregierung müssen sich weiter für eine Asyl- und Flüchtlingspolitik einsetzen, die die Menschenwürde wieder ins Visier des Handelns nimmt und die Abschottungspolitik in Form von FRONTEX abschafft!“