Auf der Landesmitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND NRW in Oer-Erckenschwick stellte sich der Jugendverband der GRÜNEN für die Kommunalwahl auf. Es wurde ein Kommunalverständnis verabschiedet, in dem es unter anderem um den öffentlichen Raum geht.

Dazu erklärt Lisa-Marie Friede, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW: „Wir wollen, dass der öffentliche Raum für alle da ist und die Nutzung nicht durch einseitige Verbote eingeschränkt wird. Statt einer schwarz-roten Verbotspolitik, die sich meistens gegen Jugendliche richtet, wollen wir, dass sich die Verwaltungen und alle Beteiligten zusammensetzen und gemeinsam eine Lösung für die anfallenden Probleme erarbeiten.”

Die Junggrünen fordern in ihrem Kommunalverständnis auch die Abschaffung der Bezirksregierungen. Friede dazu: “Wir wollen die Bezirksregierungen abschaffen und ihre Aufgaben zwischen Land und Kommunen verteilen, um mehr demokratische Kontrolle und mehr Transparenz zu schaffen!”

In einem weiteren Antrag fordert die GRÜNE JUGEND NRW die Abschaffung des Sitzverbots in der 1. Klasse im Nahverkehr. Dazu erklärt Sebastian Klick, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW: “Wer ein Ticket hat, soll in einem Zug alle freien Plätze nutzen können. Es kann nicht sein, dass in einem Zugteil die Menschen wie Ölsardinen stehen müssen und die 1. Klasse weitgehend leer ist.” Diese Forderung wollen die Junggrünen auch auf dem Landesparteitag ihrer Mutterpartei einbringen.