Die GRÜNE JUGEND NRW hat zum kommenden Landesparteitag der NRW-GRÜNEN in Siegburg zwei Anträge eingereicht. In einem Antrag fordert die Jugendorganisation gemeinsam mit dem Parteivorstand die Nutzung des Genderstars (z.B. Politiker*innen) als Mittel der geschlechtergerechten Sprache bei Parteitagsbeschlüssen und Texten der Partei. Dazu erklärt Lisa-Marie Friede, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Das Binnen-I schreibt das binäre Geschlechtersystem fort; dabei gibt es neben den zwei Kategorien “männlich” und “weiblich” auch viele Menschen, die sich nicht einem Geschlecht zuordnen können oder wollen. Darum wollen wir mit dem Genderstar eine neue Form des Genderns bei den GRÜNEN etablieren. Mit dem GenderStar ist es möglich, Diskriminierung zu begrenzen und Sprache so zu beeinflussen, dass allen Geschlechtsidentitäten Anerkennung zugesprochen wird.”

In dem zweiten Antrag geht es um die Züge in NRW. Die Junggrünen wollen durch eine Freigabe der 1. Klasse im Nahverkehr die Kapazitäten vor allem in den Stoßzeiten besser ausnutzen. Dazu erklärt Sebastian Klick, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Die erste Klasse im Nahverkehr ist selbst in Stoßzeiten oft leer. In der zweiten Klasse hingegen stehen die Menschen dicht gedrängt und haben kaum Platz. Dieses Problem wollen wir lösen, indem wir das Nutzungsverbot der 1. Klasse aufheben. Freie Plätze sollen von allen genutzt werden dürfen. Wer ein 1. Klasse-Ticket kauft soll aber ein Vorrecht auf einen Sitzplatz in der 1. Klasse haben. Langfristig wollen wir Sitzplatzreservierungen auch im Nahverkehr einführen.“

Zudem stellt die GRÜNE JUGEND NRW  Änderungsanträge an die beiden Leitanträge des Parteivorstands. Darüber hinaus kandidieren Mitglieder der GRÜNEN JUGEND NRW für der Landesvorstand der GRÜNEN NRW.