Zu der Erklärung von Schulministerin Sylvia Löhrmann zum Thema Inklusion erklärt Lisa-Marie Friede (Sprecherin der Grünen Jugend NRW): 

Seit einem Jahr gibt es den Rechtsanspruch für Kinder mit Förderbedarf auf einen Platz in der Regelschule. Dass jedes dritte Kind mit Förderbedarf eine Regelschule besucht, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Inklusionsplätze bei Regelschulen in der Sekundarstufe sind in NRW von 7600 auf 8000 Plätze gestiegen. Diese Steigerung ist trotz der rücklaufenden Schüler*innenzahl zu gering. Inklusion wirkt auf viele Eltern mit einem Kind mit Förderbedarf noch nicht attraktiv genug.

Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der Grünen Jugend NRW ergänzt:

Eine permanente Doppelbesetzung von Lehrer*in und Sonderpädagog*in ist momentan unverzichtbar. Viele Lehrer*innen haben keine Erfahrung mit Inklusion. Sie dürfen nicht überfordert werden. Falls Lehrer*innen mit der Umsetzung der Inklusion überfordert sind, wird die Inklusion zu einem Papiertiger ohne pädagogischen Erfolg.