Anlässlich des gestern zu Ende gegangenen Klimacamps im Rheinland erklärt Lisa-Marie Friede, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Auch nach dem Klimacamp ist der friedliche Kampf gegen den Kohleabbau noch lange nicht zu Ende. Wir werden uns weiter als Teil der Antikohlebewegung gegen den Kohleabbau und die Kohleverstromung einsetzen – bis kein Dorf, kein Feld und kein Wald mehr für die Kohle zerstört wird. Der Widerstand ist wichtig, denn es kann nicht sein, dass heute noch Menschen aus ihren Dörfern vertrieben werden, nur damit RWE aus der klimaschädlichen Braunkohle Profit schlagen kann. Die enorme Zerstörung der Landschaft und die rücksichtslose Ausbeutung der Erde sind für uns untragbar!“

Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW ergänzt:

„Es ist schön zu sehen, wie vielfältig die Antikohlebewegung ist. Beim Aktionstag gab es zahlreiche verschiedene Aktionen, die den Kohleabbau gestört haben. Wir sagen Danke an alle Aktivist*innen, die sich friedlich gegen die Kohle einsetzen. Die Aussage des RWE Pressesprechers, dass Meinungsfreiheit wichtig sei, die Aktivist*innen aber mit dem Eingriff in das Eigentum von RWE eine Grenze überschritten haben, ist schlicht scheinheilig. RWE enteignet Betriebe und nimmt den Menschen ihre Häuser, nur um an die Kohle zu kommen und greift somit ganz massiv in das Eigentum anderer ein! Wir freuen uns über diesen insgesamt sehr erfolgreichen Aktionstag und bedanken uns bei allen, die dieses Klimacamp ermöglicht haben.“