Anlässlich des veröffentlichten Armutsberichtes des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes erklärt Lisa-Marie Friede, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Es ist alarmierend, dass die Armut in Deutschland und auch hier in NRW weiter wächst. Die Armutsquote ist auf einen konstant hohen Niveau und das trotz verkündeter guter wirtschaftlicher Verhältnisse. Dies zeigt, dass wir ein soziales und gesellschaftliches Problem haben! Der Mythos, Wirtschaftswachstum sorge für Wohlstand für alle, ist falsch. Politik muss den sozialen Frieden sichern und für eine gerechte Verteilung sorgen. Menschen müssen von ihrer Erwerbsarbeit leben können. Wir müssen verhindern, dass immer mehr in die prekäre Beschäftigung rutschen. Ebenso brauchen wir dringend Mindestsicherungen in unserem Sozialsystem. Neben einem Mindestarbeitslosengeld und Kindergrundsicherung, bedarf es einer Garantierente, die vor Altersarmut schützt.“

Als neue Problemregion könnte sich neben dem Ruhrgebiet in Nordrhein-Westfalen auch der Großraum Köln/Düsseldorf entpuppen, so der Paritätische Wohlfahrtsverband. Dazu Sebastian Klick, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW:

„Auch die Städte Köln / Düsseldorf sowie das Ruhrgebiet sind von steigender Armut betroffen. Gerade in den Großstädten sind Menschen von hohen Mieten und Lebenshaltungskosten bedrängt, sodass wir hier dringend soziale Lösungen finden müssen. Mietpreisbremsen und sozialer Wohnungsbau können Ansätze sein. Doch Armut betrifft alle Bereiche. Wir müssen beispielsweise einen öffentlichen Nahverkehr sicherstellen, der allen Einwohner*innen zugute kommt. NRW steht hier vor der Herausforderung, nachhaltig Armut abzubauen und einer weiteren Spaltung entgegenzuwirken!“