Anlässlich der Prognose der Bundesnetzagentur, die eine Abschaltung zahlreicher Braunkohlekraftwerke in den nächsten 10 Jahren vorhersagt, erklärt Lisa-Marie Friede, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW:

“Auch die Bundesnetzagentur sieht, dass die Braunkohle nicht ewig gebraucht wird. Wir fordern schon seit langem einen Ausstieg aus diesem CO2-intensiven Energieträger. RWE darf die Augen nicht weiter vor der Realität verschließen und muss sich von der Braunkohle verabschieden.”

Sebastian Klick, ebenfalls Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, ergänzt:

“Dass die Kohle endlich ist, ist schon lange klar. Dennoch klammern sich Gewerkschaften und viele Politiker*innen im rheinischen Revier daran. Stattdessen ist es aber nötig, den kommenden Strukturwandel anzugehen und zu gestalten. Nur so können die heute im Braunkohlerevier Beschäftigten eine bessere Zukunft bekommen. Die Politik und insbesondere die SPD muss aus ihrem Graben kommen und anerkennen, dass das Ende der Kohle und der Anfang einer zukunftsfähigen Energieversorgung naht und die Konsequenzen ziehen.”