Bisher lassen sich Münzen direkt durch  die Münze selbst und durch ihre Rifflung unterscheiden, während Scheine  durch eine Schablone, in welche die Scheine zu diesem Zweck geschoben  werden, unterschieden werden. Dies ist
a) zeitaufwändig
b) eine potenzielle Fehlerquelle, da der Schein hierfür möglichst gerade in die Schablone geschoben wird.
Wir befinden uns im Zeitalter der Inklusion: Die Situation/das  Problem (hier der Schein) wird an die Person angepasst: Dies ist durch  eine Anpassung des Scheines zu bewerkstelligen.
Daher fordern wir, dass sämtliche Geldscheine entsprechend  angepasst werden, um auch Menschen mit einer Sehbehinderung  einen  möglichst selbstbestimmter Lebensalltag zu ermöglichen  und sicher mit  Scheinen bezahlen zu können. Eine Möglichkeit hierfür ist es die  Geldscheine in Brailleschrift mit den entsprechenden Zahlen zu versehen.
Beschlossen von der Landesmitgliederversammlung am 7./8. November 2015 in Dortmund.