Wenzel/Lucks: “Beck ist Opfer der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Drogen”

Zu den Behauptungen gegen den nordrhein-westfälischen Bundestagsabgeordneten Volker Beck erklären Julia Wenzel und Max Lucks, Sprecher*innen der GRÜNEN JUGEND NRW:
“Die Tatsache, dass Volker Beck sich auf Grund reißerischer Berichterstattung zum Rücktritt von seinen Fraktionsämtern gezwungen sieht, stimmt uns traurig. Er hat in seinen Ämtern als innen- und religionspolitischer Sprecher der Fraktion und als Vorsitzender der deutsch-israelischen Parlamentarier*innengruppe stets zuverlässige und gute Arbeit geleistet. Ein Rücktritt Becks würde eine nicht zu füllende Lücke in den Bereichen der Israel-, Innen- sowie Queerpolitik hinterlassen. Wir hoffen, dass er sein Bundestagsmandat behält.”

Weiter ergänzen Julia Wenzel und Max Lucks: “Wir kämpfen als GRÜNE JUGEND NRW für eine Drogenpolitik, die Hilfe für Konsumierende in den Mittelpunkt stellt. Eine Stigmatisierung und Kriminalisierung von Konsumierenden lehnen wir ab, denn sie verhindert, dass tatsächlich Suchtkranke ärztliche Hilfe suchen. Stattdessen fühlen sich Suchtkranke von der Gesellschaft isoliert. (Vermeintlicher) Drogenkonsum ist eine Privatsache und kein Rücktrittsgrund. Volker Beck ist Opfer der gesellschaftlichen Stigmatisierung von Drogen und Opfer einer verfehlten Drogenpolitik der großen Koalition. Wir werden auch weiter für einen progressiven Umgang mit Drogen kämpfen!”

Richtigstellung: In einer vorherigen Version der Pressemitteilung hieß es “reißerische Berichterstattung der BILD-Zeitung”. Dies ist falsch und in der nun zur Verfügung gestellten Version korrigiert. Daher heißt es nur noch: “reißerische Berichterstattung”. Wir möchten uns für den redaktionellen Fehler entschuldigen.