Der Landesvorstand wird beauftragt, das Konzept für Schutzräume auf den Veranstaltungen der GJ NRW gemeinsam mit von struktureller Diskriminierung Betroffenen zu überarbeiten. Dieses Konzept soll bei den Veranstaltungen der GJ NRW erprobt, evaluiert und dann überarbeitet werden.

Bei der Überarbeitung sollen auch Schutzräume für non-binary und Trans*-Personen in die Überlegungen einbezogen werden. Es sollen so deren Bedürfnisse besser gefördert werden. Die Schutzräume beziehen sich dabei bspw. auf Schlafräume, für Seminare und für Workshops.

Im Rahmen des neuen Schutzraumkonzepts soll das Frauen-Statut, welches die politische Beteiligung von strukturellem (Cis-)Sexismus betroffenen Personen im Verband sicherstellen soll, auf die Einbindung von nicht-binären Personen geprüft werden. Die GRUENE JUGEND NRW nimmt sich vor, sich weitergehend mit der Diskriminierung von nicht-binären sowie Trans-Personen zu beschäftigen und das Frauen-Statut nach dieser Debatte ggf. zu erweitern.

Begründung

Die GJ setzt sich für die Gleichberechtigung von FIT* Personen ein. Mit dem Konzept soll es nun möglich sein, bestimmte, speziellere Schutzräume je nach Personengruppen und Inhalte / Themen der Schutzräume zur Verfügung zu stellen. Außerdem soll es neu jetzt auch Schutzräume für nur Trans*- und non-binary-Personen geben.

Beschlossen auf der Herbst-Landesmitgliederversammlung, 05./06.11.2016 in Oer-Erkenschwick