Zum Ausgang der Landtagswahl erklärt Jule Wenzel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW: „Die letzten Wochen waren nicht einfach. Zu gerne hätten Laschet und Lindner gesehen, dass im Landtag keine Stimme mehr für Menschlichkeit und eine starke Umweltpolitik vertreten ist. Die Tatsache, dass dies nicht gelungen ist, ist ein Verdienst vieler Ehrenamtlicher. Sei es in der Parteibasis oder in der GRÜNEN JUGEND. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass wir unseren Kampfgeist nicht verloren haben. Wir dürfen daher nicht in Schwarzmalerei verfallen, sondern müssen diesen Geist mit in den Bundestagswahlkampf nehmen.“

Sprecher Max Lucks ergänzt: „Das Ergebnis ist für uns als GRÜNE JUGEND und für das Land Nordrhein-Westfalen ein Schlag. Ein konservativ-neoliberaler Rechtsruck, der sowohl gesellschafts- als auch umweltpolitische Fortschritte rückgängig machen will, ist nicht gut für dieses Land. Sylvia Löhrmann hat mit ihrem Rückzug Größe bewiesen. Klar ist aber: Die Analyse darf damit nicht vorbei sein. Eine Halbierung des Ergebnisses braucht eine ehrliche Aufarbeitung der gesamten Regierungsarbeit. Wir GRÜNE haben in den letzten Jahren auf Kontinuität gesetzt und zu wenig offensiv agiert. Die Wahl hat gezeigt, dass diese Ausrichtung im aktuellen politischen Diskurs nicht zielführend war. Für uns steht außerdem fest, dass uns die Wähler*innen einen Auftrag für eine kämpferische Oppositionspolitik gegeben haben. Diesen Auftrag müssen wir annehmen.“