Heute kamen in Duisburg Hunderte Schüler*innen zusammen, um gegen die Abschiebung ihrer Mitschülerin Bivsi samt ihrer Familie zu demonstrieren. Die GRÜNE JUGEND NRW zeigt sich mit den Schüler*innen, Bivsi und ihrer Familie solidarisch. 

Dazu erklärt Max Lucks, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW: 
„Die Abschiebung von Bivsi und ihrer Familie ist ein brutales Beispiel für die Grausamkeit des Asyl- und Ausländerrechts. Der gesellschaftliche Rechtsruck macht auch vor den Behörden nicht halt und bedroht die Existenz einer Schülerin und ihrer Familie. Anstatt sich gegenseitig die Schuld zu zuzuschieben, sollten sich jetzt die Stadt Duisburg, das NRW-Innenministerium und das Außenministerium des Bundes gemeinsam für eine Rückkehr der Familie stark machen!“ 

Jule Wenzel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, ergänzt: 
„Es ist großartig, dass sich so viele Schüler*innen aus Duisburg und Politiker*innen aller Parteien für Bivsi stark machen! Denn ein Asylrecht, das auf Abschottung und Abschiebung statt auf Perspektiven für alle Menschen setzt, ist ein Angriff auf die Menschenwürde. Bivsis Fall zeigt, dass keine Einzelfallprüfung der Welt Humanität garantieren kann. Wir brauchen schnellstmöglich ein Abschiebeverbot für Personen, die in der Bundesrepublik geboren wurden, und ihre Familien. Es bleibt unser Ziel, die Abschiebpraxis grundsätzlich zu beenden. Kein Mensch ist illegal!“