Pünktlich zum Stichtag am 15. Juli werden sich in Nordrhein-Westfalen wie auch bundesweit  tausende Studienanwärter*innen vergeblich um einen Studienplatz beworben haben. Grund dafür ist die Anwendung des Numerus Clausus als entscheidendes Auswahlwerkzeug für den Hochschulzugang. Die GRÜNE JUGEND NRW fordert die Abschaffung des Numerus Clausus und ein Verfahren für die Hochschulzulassung, welches alle Studienanfänger*innen mitnimmt. 

Dazu äußert sich Julia Wenzel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, wie folgt: “Der Numerus Clausus ist ein veraltetes und sozial ungerechtes Werkzeug, das jedes Jahr vielen talentierten jungen Menschen den Zugang zu ihrem Traumstudium versperrt. Ein
e schlechte Schulnote in Mathe sagt nichts darüber aus, ob man später eine gute Juristin ist! Wir müssen aufhören den Numerus Clausus als allgemeingültig anzuerkennen und endlich ein System schaffen, in dem Talent und Interesse ausschlaggebend für den Hochschulzugang sind.” 

Max Lucks, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW
, ergänzt: “Noch am Dienstag sprach Christian Lindner in Bochum davon, dass unser Bildungssystem von der KiTa an ungerecht selektiert. Numeri Clausi setzen diese sozial ungerechte Selektion fort. Die Schwarz-Gelbe Landesregierung hat bereits angekündigt, Änderungen am Hochschulgesetz vor
nehmen zu wollen. Wir fordern sie daher auf, endlich Schluss zu machen mit ungerechten Barrieren und die Talente junger Menschen in NRW zu fördern!”