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Keine Plattform für Homophobie - Sizzla-Konzerte absagen!

25. November 2009

Keine Plattform für Homophobie - Sizzla-Konzerte absagen!

Pressemitteilung zu geplantem Auftritt von Künstler, der zu Mord an Lesben und Schwulen aufruft

Angesichts der für heute und für Samstag geplanten Konzerte des Reggae-Sängers "Sizzla" im Wuppertaler U-Club erklären Lisa Marie Orth, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Wuppertal, und Eike Block, Landessprecher der GRÜNEN JUGEND NRW:


"Wir fordern die InhaberInnen des Wuppertaler U-Clubs auf, das Konzert des homophoben Sängers "Sizzla" sofort abzusagen. Es ist ein Skandal, dass ein Mensch, der offen zum Mord an Lesben und Schwulen aufruft, in Deutschland auftreten darf.

Die GRÜNE JUGEND kämpft für eine Gesellschaft ohne Diskriminierung und Homophobie. Wir erklären uns deshalb mit den AktivistInnen, die heute und am Samstag vor dem U-Club demonstrieren werden, solidarisch und rufen dazu auf, an den Demonstrationen teilzunehmen."


Neben Wuppertal sind weitere Auftritte von "Sizzla" in Deutschland geplant, unter anderem in Berlin, München und Stuttgart. Die Demonstrationen in Wuppertal, die von einem breiten demokratischen Bündnis aus Grüner Jugend, Jusos, Junger Union, Jungen Liberalen, dem AStA Wuppertal, dem autonomen Zentrum Wuppertal und der schwul-lesbischen Jugendgruppe BJ Wuppertal organisiert wurden, finden heute Abend und am kommenden Samstag, den 28. November, jeweils ab 19 Uhr vor dem U-Club, Friedrich-Ebert-Straße 191, Wuppertal-Elberfeld statt.


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