Sozial und gerecht – die Grundsicherung von morgen!
Seminar zum bedingungslosen Grundeinkommen vom 25. bis 27. Mai
Wenn ihr euch schon immer fragt, was am Grundeinkommen so toll sein soll, ihr nicht wisst, was es überhaupt ist, oder ihr zweifelt, wie man das jemals finanzieren kann. Wenn ihr zweifelt, ob es wirklich helfen kann, heutige Probleme zu lösen, oder ihr euch einfach nur neue Sozialperspektiven wünscht, dann solltet ihr dieses Seminar nicht verpassen!
Am Wochenende vom 25. bis 27. Mai findet in der Jugendherberge Wuppertal ein Seminar zum Thema Grundeinkommen statt. Wir möchten gemeinsam mit euch die Diskussion um das bedingungslose Grundeinkommen vertiefen und neue Einblicke in das Thema Sozialpolitik wagen. Zum Abschluss wollen wir am Sonntag außerdem grüne Formen der Grundsicherung diskutieren! Näheres zum Programm erfahrt ihr unten.
Anmeldung
Damit wir besser planen können wäre es super, wenn ihr euch möglichst bald anmelden würdet. Schreibt dazu einfach eine kurze E-Mail an unsere Bildungsreferentin Anna Dannert (bildung@gruene-jugend-nrw.de), die euch dann über alles weitere informieren wird! Auch wenn ihr noch Fragen zum Programm, der Organisation oder so habt, wendet euch einfach an Anna!
Anreise
Mit der Bahn bis Wuppertal-Barmen, von dort mit der Buslinie 640 Richtung Ronsdorf bis zur Haltestelle "Jugendherberge". Die Fahrtkosten werden wie üblich erstattet, d.h. bis zum BahnCard 50-Tarif, Nahverkehrsfahrten und kostengünstige Gruppenangebote ebenso. Für genaue Regelungen werft doch einen Blick in den Internbereich.
Programm
Freitag, 25. Mai:
- Anreise bis 16:30 Uhr
- 16:30 Uhr - Begrüßung und organisatorischer Kram
- 17 Uhr - Sozialstaat Schweden – Vorbild für Deutschland?
Nicht nur bei den Grünen wird Schweden oder Skandinavien allgemein gern als Beispiel für alles herangezogen: Besseres Schulsystem, mehr Sozialstaat, höhere Steuern aber weniger Arbeitslosigkeit. Wie sieht das schwedische Sozialsystem aus und was ist dran am Vorbild Schweden? - 18:30 Uhr - Die angelsächsische Alternative
Oft wird recht platt unterschieden: Auf der einen Seite die starken Sozialsysteme in Nordeuropa, auf der anderen Seite die liberaleren Modelle in den USA oder in Großbritannien. Dort sei "jeder seines eigenen Glückes Schmid", dafür fehlt es dann an umfangreichen Sozialleistungen. Ein Schritt in die richtige Richtung? - 19:30 Uhr - Abendessen
- ab 21 Uhr - Film (Metropolis oder Moderne Zeiten) & Abendausklang
Samstag, 26. Mai:
- Frühstück bis 9 Uhr
- 9 Uhr - Deutsches Sozialsystem – Entwicklungen seit Bismarck
Der Sozialstaat, wie wir ihn heute kennen ist eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, eine Erfindung Bismarcks, dem ersten Reichskanzler. Was hat sich in diesen hundert Jahren geändert und wie hat die Politik darauf reagiert? (mit Stephan Grohs von der Ruhruniversität Bochum) - 11 Uhr - Wieso, weshalb, warum: Hartz IV (mit Barbara Steffens, Landtagsabgeordnete der Grünen) Die Hartz-Reformen haben die Lage von Arbeitslose und Sozialhilfe-EmpfängerInnen eher verschlechtert. Bis auf sechs Bundestagsabgeordnete haben die Grünen all diese Veränderungen mitgetragen – was sind positive Veränderungen nach Hartz IV und was ist schief gelaufen?
- 12:30 Uhr - Mittagessen
- 13:30 Uhr - Einführung – was ist das Grundeinkommen? (mit Birgit Zenker vom Netzwerk Grundeinkommen)
- 15 Uhr - Spiel
- 17 Uhr - Abendessen
- 18:30 Uhr - Verändert das Grundeinkommen die Welt? – Auswirkungen und Perspektiven (Diskussion mit Robert Zion von den Grünen Gelsenkirchen und Antonia Kühn von der DGB-Jugend) Man kann ein Grundeinkommen wollen, oder auch nicht. Man kann es für finanzierbar halten oder auch nicht. Wichtig ist jedoch: Was würde es verändern? Welche positiven Effekte könnten auftreten, und welche negativen? Ganz zentral ist natürlich die Frage: Würden wir weiterhin arbeiten?
Sonntag, 27. Mai:
- Frühstück bis 10 Uhr
- 10 Uhr - Eine Idee, viele Modelle – verschiedene Konzepte im Vergleich Alle reden immer von "dem Grundeinkommen", dabei unterscheiden sich die unzähligen Ideen ganz erheblich voneinander. Modelle gibt es wie Sand am Meer. Einige sind mehr, andere weniger ausgereift, es gilt vor allem den Überblick zu behalten.
- 12 Uhr - Mittagspause
- 13 Uhr - abschließende Diskussion, Auswertung und Fazit
- Ende gegen 15 Uhr







