Suche in http://gruene-jugend-nrw.de/

 


Die Jugend in NRW hat bereits gewählt

 

 

 


Bau dir deine Welt


Green Trainee


Fortbildungsprogramm 2012

25. Oktober 2007

Die Welt retten - volle Kanne oder nur ein bisschen

Letzter Basisrat in diesem Jahr

Die Welt retten - volle Kanne oder nur ein bisschen

„Will ich die Welt retten, - volle Kanne oder nur ein bisschen?“, fragt Hermann Strahl beim letzten Basisrat in diesem Jahr, der im Essener Kulturzentrum „Grend“ stattfand. Getreu des Mottos „Die Basisgruppe in Schwung bringen“ beschäftigten sich Delegierte, Landesvorstand und Interessierte mit der Frage, wie potentielle Mitglieder für die Arbeit in Basisgruppen begeistert und neue Mitglieder besser integriert werden können. Damit es auch unter den Basisgruppen wieder „funkt“ gab es dieses Mal die Gelegenheit, sich bei einer längeren Regionalvernetzung untereinander besser kennen zu lernen.


Die GRÜNE JUGEND NRW hat sich Hilfe geholt, bei einem, der sich auskennt: Hermann Strahl ist Geschäftsführer der Heinrich-Böll-Stiftung NRW, seit Jahren im Geschäft und weiß, woran es manchmal hakt. „Eure Ausstrahlung ist wichtig: Ihr müsst durch die Welt gehen und verlockend aussehen – als ob Ihr die frohe Botschaft bringt!“ Auch ein bisschen Selbstreflexion ist seiner Meinung nach angesagt. „Der Zusammenhalt der Gruppe ist wichtig, aber manchmal wird er so stark, dass andere Interessierte keinen Zugang mehr finden.“ Sein Tipp dagegen ist, sich „als GastgeberIn zu fühlen und zu inszenieren. Vor Ort muss klar sein, 'Wir brauchen euch'.“


Doch auch bei diesem Punkt kann zu viel des Guten unternommen werden: Wenn beispielsweise neue Mitglieder oder Interessierte mit Ämtern oder Aufgaben zugeschüttet und überlastet werden. „Besser ist es, Projekte oder Themengebiete in kleine Aufgaben zu teilen.“

 

Tipps praktisch umgesetzt

 

Um diese Tipps praktisch umzusetzen gab es im Anschluss an den Vortrag in Workshops die Gelegenheit dazu. Die TeilnehmerInnen des Workshops „Aktionsplanung“ tendierten eher zu kreativen Aktionen. „Ich will mal was anderes machen, als Zettel zu verteilen“, wünschte sich eine Teilnehmerin. Gemeinsam mit GJ-NRW-Sprecherin Verena Schäffer taten sie dann das, was auch Hermann Strahl zuvor geraten hatte: Einen Organisationsablauf für eine Aktion erstellen. So kann von der Ideenfindung bis zum Evaluierung nach der Aktion nichts mehr vergessen werden. Die Ergebnisse sind demnächst im internen Bereich der Homepage zu finden.


Der zweite Workshop beschäftigte sich mit der Frage, was InteressentInnen an einer Mitgliedschaft oder stärkeren Beteiligung abschreckt. Hilfreich fanden  die TeilnehmerInnen hier, die persönliche Bindung zu stärken. „Immerzu politisch sein schreckt ab, es sollte auch mal gemeinsam gefeiert werden - als Belohnung für die geschafften Aktionen“, war einer der Vorschläge der Gruppe.

 

Erfolge in den Basisgruppen


Beispiele für gelungene Aktionen gab's bei den Berichten aus den Basisgruppen nicht zu knapp. Malte aus der Basisgruppe Gütersloh erzählte vom selbst organisierten Klimakonzert. „Das war ganz schön anstrengend und viel Arbeit, deshalb haben wir eine Checkliste für alle Interessierten erstellt, damit manche Probleme, die wir hatten, für sie gar nicht erst aufkommen.“ Raoul aus Herne stellte das Grundsatzprogramm seiner Basisgruppe vor. Auf 50 Seiten haben die HernerInnen ihre Position zu Themen wie Wirtschafts- und Sozialpolitik und vielem mehr zusammengestellt.

 

GJ NRW und die Barrierefreiheit


Schatzmeister Gerrit von Jorck berichtete über die Barrierefreiheit bei GRÜNE-JUGEND-NRW-Veranstaltungen. Diese zu prüfen war dem Landesvorstand von der letzten Landesmitgliederversammlung (LMV) in Mönchengladbach aufgetragen worden. Das Ergebnis war erfreulich: Von den bisher genutzten Jugendherbergen fallen nur drei weg, die Homepage ist bereits barrierefrei, ebenso wie die Rundmails an Mitglieder und Interessierte. Werden Gebärdendolmetscher gebucht, kostet der Sonntag einer LMV etwa 450 Euro plus Fahrtkosten, rechnete Gerrit vor. Bei allen Punkten gilt: Die Landesgeschäftsstelle (LGS) ist  Ansprechpartnerin für die Organisation von Hilfsmitteln.

 

Hompageangebot für die Basisgruppen


Ein neues Angebot des Landesverbands an alle Basisgruppen, die sich eine eigene oder neue Website einrichten möchten, stellt Max Löffler, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, vor. In Kürze wird es die Möglichkeit geben, unter eigener Adresse Platz auf der Homepage des Landesverbands zu bekommen. Dafür sollen monatlich Kosten für die Domain anfallen und jede Basisgruppe einen eigenen Redaktionszugang erhalten. Zur kommenden JMV im November gibt es dazu genaue Informationen.


Kommentare