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Fortbildungsprogramm 2012

11. November 2006

Eure Ideen für eine andere Zukunft!

Das Offene Landtagsplenum in Düsseldorf war mit über 100 Teilnehmern ein toller Erfolg.

Eure Ideen für eine andere Zukunft!

Hier ein Bericht von Arndt Leininger:

 

Deutschland über deren Teilhabe an der Gesellschaft und Bildungschancen, wurde von einem großen Teil des Podiums und Plenums beklagt. Viele SchülerInnen im Plenum beklagten mangelnde Motivation von Seiten ihrer LehrerInnen und forderten mehr Mittel für ihre (unterfinanzierten) Schulen. Michael Dietz forderte auf vorsichtig zu sein mit Vorwürfen an LehrerInnen, die Chance seien für die Meisten da, nur müssten diese auch genutzt werden.

Eine Realschülerin machte die Perspektivlosigkeit, vor allem begründet durch die nichtvorhanden Aussicht auf eine Lehrstelle, unter ihren MitschülerInnen für mangelndes Engagement in der Schule verantwortlich. Astrid Rothe würde deshalb gerne die Wirtschaft stärker in die Pflicht nehmen. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen hülfen nicht: große Betriebe holen sich ihre ausgebildeten Fachkräfte von kleinen Unternehmen statt selbst auszubilden und selbst Stadtverwaltungen erfüllen ihre Ausbildungsquote nicht. Eine Meinung, mit der sie nicht allein da stand. Mehrheitlich fand sich die Meinung, dass der Staat noch nicht genug tue für junge Menschen. Hier müsste noch einiges passieren. Wie das geschehen könnte deuteten die ReferentInnen dann teilweise auch nochmals in ihren Abschlussstellungnahmen an.

Tim Küsters appellierte an die Jugendlichen sich zu engagieren. Michael Klundt forderte die Schule für alle. Er betonte, dass es immer Alternativen zur momentanen Politik gäbe und griff einen wesentlichen Aspekt generationengerechter Politik auf: „Lasst euch als junge Menschen nicht gegen alte Menschen ausspielen.“

Michael Dietz zeigte sich positiv überrascht über die Beteiligung an der Veranstaltung, er mahnte, die hier versammelten Jugendlichen müssten in ihrem Engagement Vorbilder für ihre jungen Mitmenschen sein.

Auch Andrea Asch (MdL, B' 90 / Die Grünen) , die zusammen mit Katharian Dröge (Sprecherin GJ NRW) die Diskussion moderierte hatte zog ein “sehr sehr positiv[es]“ Fazit, sie „nehme sehr viel mit“ aus der Diskussion.

Dieser Meinung konnten sich die Schülerinnen und Schüler sicher anschließen. Auch sie zeigten sich begeistert über die Veranstaltung und bedankten sich für die Möglichkeit ihre Probleme in diesem Rahmen zu diskutieren. Solche Veranstaltungen sollte es öfter geben.

Warum nicht!

 

Anmeldung: Bitte eine kurze E-Mail mit Eurem Namen an andrea.asch(at)landtag.nrw.de.


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