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Entwicklungsdienst

Was kann ich selber für Frieden und Entwicklung auf der Welt tun? Wenn ihr euch diese Frage schon einmal gestellt habt, dann lohnt sich ein Blick auf den Entwicklungspolitischen Freiwilligendienst.


Bisher standen Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr im außereuropäischen Ausland leisten wollten vor vielen Hürden. Nicht nur der Aufenthalt musste privat organisiert werden, meistens musste auch für Unterkunft und Versicherung selbst gesorgt werden, da viele Hilfsorganisationen dazu nicht die finanziellen Mittel haben. Um mehr junge Leute, unabhängig ihrer ökonomischen Situation zu motivieren, führt das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) ab Anfang 2008 einen staatlich finanzierten entwicklungspolitischen Freiwilligendienst ein.


Er richtet sich an Jugendliche mit Abitur oder gleichwertigem Abschluss zwischen 18 und 28 Jahren. Für eine Zeitspanne zwischen drei Monaten und zwei Jahren sollen monatlich 580 Euro plus Versicherung bezahlt werden. Es stehen wahrscheinlich 10.000 Plätze zu Verfügung. Bewerben wird man sich direkt bei, vom BMZ ausgewählten, Organisationen. Die genaueren Rahmenbedingungen sollen in den nächsten Monaten geklärt werden, ganz sicher ist allerdings der Programmstart Anfang 2008.


Was gilt es zu beachten?


Man sollte nicht zu spät mit dem Planen des Freiwilligendienstes anfangen, da sich viele Fragen erst bei der Vorbereitung ergeben werden. Wichtig ist es rechtzeitig einen Reisepass zu beantragen und zu klären, ob man ein Visum braucht. Das muss nämlich oft persönlich im nächsten Konsulat abgeholten werden. In manchen Ländern sind diverse Impfungen zur Einreise vorgeschrieben, die sich je nach Typ über mehrere Monate hinziehen können (z.B. Hepatitis A/B).

 

Erkundigt Euch bei eurer Bank nach Kreditkarten (oft werden Elternbürgschaften benötigt) oder Travellerschecks (diese sind bei Verlust versichert). Viele Fluglinien bieten spezielle Tarife für SchülerInnen und Studierende. Zur Vorbereitung leiht Euch einfach mal mehrere Reiseführer aus (und kauft dann den Besten) und versucht Kontakt zu ehemaligen Freiwilligen aufzunehmen.


Weitere Hinweise:
:> www.bmz.de
:> www.rausvonzuhaus.de
:> www.entwicklungsdienst.de
:> www.ijab.de
:> www.auswaertiges-amt.de