Lavo-Profile
Der neue Landesvorstand
Ihr habt sie gewählt, nun erfahrt ihr, worauf ihr euch eingelassen habt. Da Interviews nur die halbe Wahrheit wiedergeben, war die :> krass in geheimer Mission unterwegs und hat allerlei Erstaunliches über unseren neuen Landesvorstand zu Tage gefördert...
Das Multitalent
Wer ist Joanna Fryzowicz– und wie zum Geier spricht man diesen Nachnamen aus? Der Nachname der jungen Dortmunderin stellte auf der letzten Jahresmitgliederversammlung nicht nur die Versammlungsleitung, sondern auch manches Mitglied vor ziemliche Probleme. Und: Joanna (deren Vorname genauso ausgesprochen wird, wie er geschrieben wird – und nicht anders!) hat in der Grünen Jugend eine echte Blitzkarriere hingelegt. Denn: erst im Juni diesen Jahres besuchte sie das erste Mal die Grüne Jugend Dortmund. Dort blieb sie gleich– und zwar als Sprecherin dieser Basisgruppe. Dann, im November 2006 wurde sie als Beisitzerin in den Landesvorstand gewählt.
Seit Oktober studiert Joanna in Bielefeld das noch ziemlich neue Fach der Umweltwissenschaften. Eigentlich wollte sie Medizin studieren, dafür hat sie sogar ein Praktikum in einem Krankenhaus auf sich genommen.
Als Umweltwissenschaftlerin ist die Ökologie „natürlich“ einer ihrer politischen Schwerpunkte – zusammen mit internationaler Politik und Antirassismus.
Auch als Journalistin ist das Multitalent Joanna, dass sich sogar selbst das Gitarre spielen beigebracht hat, schon in Erscheinung getreten. Sie war Chefredakteurin einer Radiosendung für Jugendliche! Wenn sie nicht gerade Politik macht oder studiert, dann liest sie sehr gerne - Märchen zum Beispiel. So soll sie, zusammen mit „ihrer“ Basisgruppe, auf der Fahrt zu einem Basisrat schon einmal den gesamten Waggon durch die Lektüre politisch korrekter Märchen unterhalten haben.
Unwillkürlich stellt sich nun die Frage, ob solch eine engagierte Person denn auch so was wie eine Leiche im Keller hat. Und tatsächlich finden sich, wenn ganz tief gegraben wird, Auftritte als Schauspielerin, in großartigen Sendungen wie „Das Jugendgericht“. Das könnte man ihr nun vorhalten. Könnte, wie gesagt.
Jeanne d‘Arc der Tiere
Wenn gefragt, welches Tier sie denn gerne wäre, ein Klassiker der KandidatenInnennachfragen, antwortet sie, dass sie in dieser Gesellschaft gar kein Tier sein möchte. Die Rede ist von Lara Haasper. Die 18-Jährige kommt aus Bad Oeynhausen und vertritt damit die Region OWL im neuen Landesvorstand.
Dieser Umstand ist allerdings weniger charakteristisch für sie, als ihr Engagement für Tiere und deren Rechte. Sie setzt sich aber nicht nur für die Rechte der Tiere ein, sondern leistet auch aktiv einen Beitrag zu ihrer Gesundheit. Sie ist überzeugte Veganerin und plant auch den Rest der Gesellschaft für diese Lebensweise zu begeistern. Manchen mag sie mit dieser Gesellschaftsvision etwas radikal erscheinen.
Das verwundert aber kaum, wenn mensch Laras Portrait auf der Homepage der Grünen Jugend NRW betrachtet. Hier gibt sie zu Protokoll, dass sie mit 14 die RAF neu gründen wollte, stattdessen aber zwei Jahre später die GJ Bad Oeynhausen/Löhne gründete. Es bleibt jedem selbst überlassen jetzt über die politische Ausrichtung dieser Ortsgruppe zu befinden – aber das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint.
Seit der Gründung der GJ Bad Oeynhausen/Löhne ist sie deren Sprecherin und seit der JMV im November Beisitzerin im Landesvorstand. Mit Lara haben jetzt auch die Tiere eine starke Stimme im Landesvorstand. Für die FleischfresserInnen innerhalb der GJ NRW (sorry, aber es gibt sie!) bleibt nur zu hoffen, dass sich auch jemand für ihre Essensrechte einsetzen wird.
Wenn sie nicht mit der visionären Veränderung der Gesellschaft beschäftigt ist, dann bastelt sie gerade an ihrem Abitur.
Der Kolibri
„Ich wäre gern ein Kolibri“, ist wohl einer der Sätze, der uns nach der letzten LMV noch in den Ohren klingt. Der LMV, auf der Can Erdal zum Beisitzer unseres neuen Landesvorstandes gewählt wurde. Freimütig fügt der 24-Jährige hinzu, dass er sich den kleinen zierlichen Vogel hauptsächlich ausgesucht hat, weil er ihm so gar nicht ähnlich sieht. Das untermalt er dann mit seiner unverwechselbaren Lache, die übrigens auch nachklingt, wo auch immer man Can antrifft.
Überhaupt ist der neue Beisitzer des Landesvorstandes sehr stimmgewaltig, seine Leidenschaft fürs Reden lebt er neben der GRÜNEN JUGEND in Debattierklubs aus. Er hat aber auch zu vielen Themen was zu sagen: seine politischen Schwerpunkten reichen von Internationalem und Außenpolitik über die Wirtschaftspolitik bis hin zur Kultur- und Medienpolitik. Aktiv engagiert hat er sich zum Beispiel im Karikaturenstreit um die Mohammed-Karikaturen im letzten Jahr.
Ganz fern liegt das Interesse an Kulturpolitik nicht, sieht man sich Cans Biographie an. Der bekennende Düsseldorfer hat türkische Wurzeln, ist allerdings evangelisch. „Südländische Lebensart kombiniert mit deutschen Umgangsformen“, beschreibt ihn seine Freund Martin-Sebastian Abel.
Wenn er nicht gerade in der geliebten nordrhein-westfälischen Hauptstadt ist, könnt ihr Can in Bonn antreffen, wo er Politikwissenschaft, öffentliches Recht und Geschichte studiert. Aber fordert ihn dann bloß nicht zum Kartenspiel heraus, es gibt keins, das er nicht beherrscht.
Irgendwie komisch…
Es ist schon komisch mit Linda Michalek. Da trifft man sie im Herbst vergangenen Jahres auf einem Seminar der Heinrich Böll Stiftung NRW: Einem Seminar, das Linda während ihres Praktikums organisiert hatte. Einem Seminar auf dem sie nun selbst Teilnehmerin und nicht Veranstalterin ist. Fragt man Linda nach dem Grund, erfährt man nur kurz: Sie wolle eben auch noch was lernen.
Klar, oder? Macht doch jeder so. Es ist schon komisch mit Linda Michalek. Wenn man sie kennen lernt, denkt man sich: Klassisch Grün, klassisch Linksintellektuell. Sie trägt flippige Klamotten, studiert Politikwissenschaften in Bonn und schreibt gerade ihre Magisterarbeit zu dem Thema „Jugend als Chance! - Strategien und Instrumente Internationaler Organisationen für die Jugendarbeit im Rahmen des Post-Conflict Peacebuilding Bosnien und Herzegowina”.
Friedens- und Migrationspolitik sind auch ihre politischen Schwerpunkte innerhalb der Grünen Jugend. Dazu will sie im kommenden Jahr einiges organisieren. Einen Austausch nach Südosteuropa zum Beispiel, oder eine Veranstaltungsreihe über „interkulturelle Dialoge“. Unterhält man sich länger mit Linda, erfährt man auch noch, dass Linda Gründungsmitglied eines Karnevalsvereins in ihrer Heimatstadt Oberhausen ist - eines traditionellen Karnevalsvereins, mit Bonbons werfen und bunte Wagen bauen. „Das macht eben Spaß“ antwortet sie auf verwunderte Nachfragen.
Und wenn Linda schon mal in ihrer Heimatstadt ist, dann kümmert sie sich gleich noch um ihre Firma. Die heißt „Freischwimmer- Veranstaltungs- GbR“ und wurde von Linda und einigen FreundInnen gegründet um Partys im ehemaligen Schwimmbad Ebertbad zu organisieren. Diese Parties haben regelmäßig über 1000 Besucher. Das scheint viel Arbeit - zumal neben dem Studium. Doch Linda erklärt: „Es gab eben nicht so viel anderes in Oberhausen. Da haben wir das eben gemacht.“
Es ist schon komisch mit Linda Michalek. Hoffen wir für die Grüne Jugend, dass es so bleibt.
Zwischen Anarchismus und Dalai Lama
Unser neuer Schatzmeister Gerrit von Jorck, manchmal auch Jesus oder John Lennon genannt, was angesichts seiner Haarpracht nicht verwunderlich ist, präsentiert sich als Mann der Basis. So versprach er dieser die Einführung des Basis-Budgeting, nach der jede Ausgabe daraufhin überprüft werden solle, wie sehr sie der Basis nützt. Auch dem Wunsch der Basis nach GJ-Unterwäsche war er nicht abgeneigt. Aber ob dieser Wunsch wirklich wahr wird: „Gerrit ist ein ziemlicher Geizkragen, was ihn als Schatzmeister sicherlich unentbehrlich macht.“, meint ein Freund.
Gerrit sieht sich in erster Linie als Verwalter der Finanzen – dem Landesvorstand will er mit seiner Arbeit den Rücken freihalten, sodass dieser sich voll auf das politische Tagesgeschäft konzentrieren kann. Seine politischen Schwerpunkte sind studienfachbedingt (VWL in Köln) Wirtschaft, Arbeit und Soziales.
Doch eigentlich ist Gerrit ein Kind des Ruhrgebiets. Er kommt aus Essen, wo er zeitweise Sprecher der lokalen Basisgruppe war. Von diesem Posten trat Gerrit während des Kommunalwahlkampfs zurück – sicherlich eine Seltenheit in der GJ NRW –, da sich seine Basisgruppe nicht dazu durchringen konnte während des Kommunalwahlkampfs den SPD-Kandidaten zu unterstützen - In Essen regiert momentan eine schwarz-grüne Koalition.
Seine politische Orientierung kommunizierte er in seiner Bewerbung auf ungewöhnliche Weise. Er veröffentliche, wie er auf dem politischem Kompass einzuordnen ist (Die Ergebnisse des Tests auf politicalcompass.org). So lässt er die Grünen, die wie er im linksliberalen Bereich eingeordnet wurden weit hinter sich. In seiner ökonomischen Ansicht befindet er sich in der Nachbarschaft von Nelson Mandela, den er aber auf der autoritär/libertär-Achse in libertärer Richtung weiter hinter sich lässt. Dort befindet er sich zwischen dem Dalai Lama und dem Extremum der Achse: dem Anarchismus.
In seiner Freizeit stellt er gerne mal Thesen renommierter WissenschaftlerInnen in Frage und diskutiert ungewöhnliche Themen, wie z.B. das Recht auf Arbeitslosigkeit.
Organisationstalent
Sie ist ein Organisationstalent, die Sophia, ganz klar. Während des Abiturs hat sie die Abizeitung fast ganz allein auf die Beine gestellt. Auch bei der GRÜNEN JUGEND organisiert sie viel: Als Koordinatorin der GRÜNEN JUGEND RUHR, Koordinatorin des AK Europa Frieden und Internationales und als Beisitzerin im Vorstand der GRÜNEN JUGEND KÖLN. Mit der Politischen Geschäftsführerung hat sich Sophia also das richtige Amt ausgesucht und sich bezeichnender Weise gleich viel vorgenommen. Einen Day of Europe im Mai in Maastricht, ein BürgerInnenforum im April mit Frithjof Schmidt in Dortmund und eine UN-Sicherheitsratssimulation sind in Planung.
Ihr Thema, das ist nun doch jedem offensichtlich, ist Europa und Internationales. Ob ihr starkes Interesse für die große weite Welt wohl in ihrer provinziellen Herkunft begründet liegt? “Finchen”, wie sie manchmal genannt wird, kommt nämlich aus dem eher Beschaulichen Marl-Polsum – eine ländliche Idylle mitten im ehemaligen Kohlenpott Ruhrgebiet. Von dort zog es sie hinaus in die Rheinmetropole Köln. Dort studiert sie im 3. Semester VWL, und steht kurz vor dem Abschluss ihres Grundstudiums – was ziemlich flott ist, wie ich mir habe sagen lassen. Bei allem, was sie macht, scheint sie mit viel Engagement und Herzblut bei der Sache zu sein und vielleicht spricht sie ja deshalb manchmal schneller als sie denkt (“ja, ähm, also…uups”).
In ihrer Freizeit ist die Fan des Prototyps des chauvinistischen Haudraufhelden James Bond oft in den Kinosälen der Republik zu finden. Auf diesem Gebiet verfügt die Cineastin Sophia über ausgeprägte Sachkenntnis. Von ihrer Schwester wird Sophia als sehr sozialer Mensch beschrieben. Die Familie sei ihr sehr wichtig, für die sich selbstlos und aufopferungsvoll einsetzt. Wenn sich unsere Politische Geschäftsführerin sich auch so für ihre große Grüne-Jugend-Familie einsetzt, dann kann ja nix schiefgehen im nächsten Jahr, oder?
„Schlafen muss man nicht, Hauptsache Kaffee!“
Verena ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Sie wurde in Witten geboren und ist auch mit einer Ausnahme - das Schuljahr 2003/2004 verbrachte Verena im Norden Kaliforniens - dort geblieben. Nach ihrer Rückkehr begann sie sich bei der Grünen Jugend zu engagieren. „Ina“, wie sie in den U.S.A. liebevoll genannt wird, gründete zunächst im Sommer 2005 eine GJ Basisgruppe in Witten, wurde dann Ende 2005 als Beisitzerin in den Landesvorstand der GJ NRW gewählt, und ist nun seit der Jahresmitgliederversammlung in Münster Sprecherin.
Einer ihrer Themenschwerpunkte ist die Frauenpolitik – momentan koordiniert sie das Fachforum Gleichberechtigung auf Bundesebene und versucht auch in NRW den Arbeitskreis wiederzubeleben. Damit nicht genug steht für Verena, deren Lebensmotto gemäß eines guten Freundes auch „ Schlafen muss man nicht, Hauptsache Kaffee“ heißen könnte, 2007 das Abitur an.
Die überzeugte Vegetarierin engagiert sich zusätzlich noch beim alternativen Zentrum „Trotz Allem“ in Witten, und ist Mitbegründerin des Bündnisses gegen Rechts. In ihrer deshalb kaum vorhandenen Freizeit sieht die taz-Abonnentin - wenn überhaupt – die Tagesschau im Fernsehen und besucht Ska-, Reggae-, und Punkkonzerte. Außerdem ist Verena gewissermaßen „Verliebt in Berlin“. Dort hat sie ein Praktikum im Bundestag absolviert und fährt seitdem immer wieder gerne hin.
Fremdgehen tut Verena auch gerne mal. So wurde sie einmal bei der AG Sozialdemokratische Frauen in Witten beobachtet. Angeblich wurde sie herzlich empfangen, da sie den Altersschnitt der Runde effektiv senken konnte.
Wahlkampf wird von ihr gerüchteweise auch auf Bauwagenplätzen betrieben, wo sie PunkerInnen von den Grünen zu überzeugen sucht. Was Verena mit ihrer Zukunft anfangen möchte steht noch nicht ganz fest, jedoch sind Gender Studies in Bochum sowie Judaistik in Köln in der engeren Auswahl. Überhaupt hat Verena durch ihr exotisches drittes Abiturfach Hebräisch und ein in der jüdisch-orthodoxen Gemeinde Düsseldorf absolviertes Praktikum einen engen Bezug zu Israel, weshalb sie es sich auch vorstellen kann, dort ein Freiwilliges Soziales Jahr zu verbringen - wenn da unsere Entwicklungsministerin nicht stolz auf sie wäre.
Max-Maximo
Unser Sprecher Max steht zu seiner Ost-Vergangenheit. Noch heute kehrt er auf Reisen in den Osten der Republik zurück. Dort, in Halle an der Saale,
wurde er geboren. Einem Umzug 1996 nach Troisdorf, in die „Welt-
metropole zwischen Köln und Bonn“ (Max) war es dann zu verdanken, dass Max NRWler wurde und so in der GJ NRW aktiv werden konnte.
Seit Sommer 2003 mischt er bei uns mit. Erst als Schatzmeister, nun als Sprecher. Max hat seinen eigenen (Quer-)Kopf. Sich irgendwelchen Normen zu fügen - etwas zu machen, weil mensch es eben macht - kommt für ihn nicht in Frage. Als er sein Abiturzeugnis überreicht bekam, trat er als bester Schüler dem Direktor in kurzen Shorts, Tennissocken, Turnschuhen und seinem alten Kapuzenpulli gegenüber.
Nach seinem Abitur studiert er nun VWL in Köln. Nicht verwunderlich ist deshalb auch sein politischer Schwerpunkt: Wirtschaft, Arbeit & Soziales. Und so blieb er auch dem Rheinland, für das er nach Eigenbekunden keine (Vor-)Liebe hegt, erhalten.
Trotzdem wird der gute Max immer „rheinländischer“, auch wenn er es vielleicht nicht wahrhaben will. Seine FreundInnen bescheinigen ihm, sich mittlerweile einen gewissen kölschen Akzent angewöhnt zu haben. Auch der sprichwörtliche Kölsche Klüngel scheint ihm schon ins Blut übergegangen zu sein. Das fing bereits in Troisdorf an. Dort zog er mit seiner Familie in das Haus, das der Oma von Sven Lehmann gehört, der ein Jahr vor ihm Sprecher er GJ NRW war. Nun in Köln gründete er eine WG mit Hans-Christian Müller, seinem Vorgänger im Schatzmeisteramt, und wohnt in derselben Straße wie unsere Politische Geschäftsführerin Sophia Reintke. Eine nette Klüngelrunde, oder? ;-)
Doch Max ist auch einer, der hart arbeitet: „Max-Maximo ist wohl schon ein ganz treffender Begriff, denn wenn er was macht, wenn ihn was interessiert, dann zu 100%. Das fing, wenn ich mich recht erinnere, mit Fußball an, dann kamen PCs und jetzt ist es wohl die Grüne Jugend“, meint seine Schwester, „Er ist voll in seinem Element und es dreht sich dann alles darum. Großartige Hobbies hat er nie nebenher, dieses eine Interesse hat sein Leben immer voll ausgefüllt.“
Gut, für’s Kochen (scharf) und Fotografieren hat er noch etwas Zeit. Aber einen Gutteil seiner Zeit widmet er der GRÜNEN JUGEND. Dort weiß er sich, obwohl er doch recht still ist, meist durchzusetzen. Ein richtiger Dickschädel soll er gar sein. Während der ehemals begeisterte Theaterspieler kein Problem hat sich in andere Rollen zu versetzen, fällt es ihm doch manchmal schwer zu verstehen, wieso manche Menschen die Dinge anders sehen als er. Aber da muss er sich halt durchsetzen, denn: „Wenn ich muss, dann muss ich eben“, so ein von ihm lange zitiertes Motto.


