Die Forderung einer Deutschpflicht in Moscheen zeigt fehlende Kompetenz
Zur Ankündigung des Integrationsbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalens, eine Deutschpflicht in Moscheen verhängen zu wollen, erklärt Martin-Sebastian Abel, Mitglied im Landesvorstand der Grünen Jugend NRW:
„Der Vorschlag von Herrn Kufen lässt seine fehlende Sensibilität und
Kompetenz auf dem Gebiet des Dialogs mit anderen Kulturen erkennen. Weder Landesregierung noch irgendjemand anderes in der Politik, kann und darf Menschen vorschreiben, in welcher Sprache sie beten und ihre Religion leben. Erschreckend ist es, wie wenig Toleranz und Verständnis in der Christlich Demokratischen Partei Nordrhein-Westfalens vorhanden zu sein scheint. Schließlich fordert die CDU auch nicht, in katholischen Kirchen lateinische Liturgien nur noch auf Deutsch abzuhalten.“
Die Grüne Jugend NRW fordert die Landesregierung auf, sich von diesem Vorschlag zu distanzieren und sich endlich um die wirklichen Probleme von Migrantinnen und Migranten zu kümmern.


