Gemeinsam gegen Aids
Pressemitteilung der Grünen Jugend NRW zum Weltaidstag
Die HIV-Neuinfektionsrate in Deutschland hat seit dem Jahr 2000 stark
zugenommen, für das Jahr 2006 wird sogar mit über 2500 Neuinfizierten
gerechnet.
„Ungeachtet der steigenden Infektionsrate gerade bei jungen
Menschen, wurden in den letzten Jahren die finanziellen Mittel zur
AIDS-Prävention massiv zusammengestrichen,“ kritisiert Max Löffler,
Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, „diese Kürzungspolitik verurteilen wir
aufs Schärfste!“
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert das Problem AIDS in der Schule und in
Jugendgruppen viel stärker, und qualitativ besser zu thematisieren.
Außerdem sollten zur aktiven Prävention kostenlose Kondome in allen
öffentlichen Einrichtungen ausgelegt werden.
„Aufklärung ist das beste Mittel im Kampf gegen Aids,“ so Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW, „neben fremdsprachlichen Aufklärungsmaterialien müssen vor allem auch Materialien für Kinder bereit gestellt werden.“
Viele Menschen, die mit HIV infiziert oder an AIDS erkrankt sind, werden
gleichzeitig Opfer gesellschaftlicher Ausgrenzung und Diskriminierung.
„Die Personen können nach der AIDS-Erkrankung häufig nicht mehr arbeiten und müssen von Sozialhilfe leben, was sie häufig zusätzlich auch noch in finanzielle Bedrängnis bringt“ so Löffler. „Ganz besonders Frauen geraten dadurch in eine Notlage, da sie oft noch Kinder zu versorgen haben,“ unterstreicht Schäffer, „für Migrantinnen und Migranten ist die Lage noch problematischer - wegen mangelnder Sprachkenntnisse sind sie noch anfälliger für soziale Ausgrenzung.“
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert eine deutlich verbesserte finanzielle Unterstützung für Menschen, die an HIV und AIDS erkrankt sind, sowie einen toleranten und vorurteilsfreien Umgang mit Infizierten!
Bei Nachfragen:
Verena Schäffer (Sprecherin der Grünen Jugend NRW) 0160-8579546


