Genitalverstümmelung weltweit verbieten!
Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung
Weltweit sind etwa 130 Millionen Mädchen und Frauen Opfer von weiblicher
Genitalverstümmelung, jährlich kommen etwa 3 Millionen weitere hinzu.
Zum Internationalen Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung erklärt
Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW: "Weibliche
Genitalverstümmelung ist eine schwere Menschenrechtsverletzung und muss
als solche geächtet werden!"
Obwohl in Deutschland etwa 18.000 Betroffene leben und 5.000 bis 6.000
Mädchen gefährdet sind, wird das Thema Genitalverstümmelung in unserer
Gesellschaft immer noch tabuisiert. "Aufklärungs- und Präventionsarbeit
in den Schulen und Fortbildungsmaßnahmen für ÄrztInnen sind dringend
notwendig", unterstreicht Schäffer, "das Thema muss endlich öffentlich
thematisiert werden, um gefährdete Mädchen zu schützen!"
Die GRÜNE JUGEND NRW fordert ein weltweites klares Verbot von
Genitalverstümmelung, ein dauerhaftes Bleiberecht für betroffene Frauen,
Informations- und Öffentlichkeitskampagnen und die Aufnahme des Themas
in das Curriculum für Medizin-Studierende. In der Entwicklungsarbeit
müssen insbesondere Projekte gefördert werden, die sich für die Rechte
von Frauen engagieren.
Nachfragen per E-Mail an Verena Schäffer oder telefonisch unter 0160 8579546.



