Grüne Jugend NRW: Andersrum ist NICHT verkehrt!
Aufruf zur Demo am 9. März in Köln
Mit ihrer überproportionalen Kürzungen in allen Bereichen lesbischwuler Selbsthilfe und durch die Einstellung der Kampagne "Andersrum ist nicht verkehrt" beweist die Landesregierung und mit ihr Regierungschef Rüttgers, wie wenig ihm an einem bunten und toleranten NRW liegt. Noch immer sind die Selbstmordraten unter lesbischwulen Jugendlichen dramatisch viel höher, als bei ihren heterosexuellen Altersgenossen und noch immer ist "schwule Sau" das Schimpfwort Nummer Eins auf deutschen Schulhöfen.
Nachdem die Landesregierung die Veröffentlichung der Broschüre über die Behandlung von Homosexualität in der Schule im letzten Sommer verbieten wollte, es aber aufgrund des Protestes aller Beteiligten nicht konnte, sucht sie nun einen neuen Weg, ihr unliebsame Lebensentwürfe aus der Öffentlichkeit zu verbannen. "Die Kürzungen im lesbischwulen Bereich zeigen, dass Rüttgers kein Interesse an einem bunten und toleranten NRW hat. Einen solchen Ministerpräsidenten kann sich NRW nicht leisten!", erklärt dazu Landesvorstandssprecherin Katharina Dröge.
Die Grüne Jugend NRW ruft daher alle ihre Mitglieder und Bürger des Landes NRW auf an den Protestaktionen und Volksinitiativen teilzunehmen. So beteiligt sich die Grüne Jugend NRW zum Beispiel an der Demonstration des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) am 9. März in Köln.


