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18. Februar 2007

Radikales Umdenken in der Klimapolitik

Am 16. Februar 2005 trat das Kyoto-Protokoll in Kraft

Mit diesem Abkommen haben 141 Industriestaaten verbindlich zugesagt, ihren Treibhausgas-Ausstoß in den Jahren von 2008 bis 2012 zu reduzieren. Das Ziel ist eine Verringerung der klimaschädlichen Emissionen im Vergleich zu 1990 um 5,2 Prozent.

 

"Der weltweite Treibhausgas-Ausstoß steigt aber sogar noch weiter an, dabei reichen schon die Ziele des Kyoto-Protokolls bei weitem nicht mehr aus, die Erderwärmung zu stoppen" kritisiert Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND NRW. "Wir brauchen ein radikales Umdenken in der Klimaschutzpolitik!"

 

Der Klimawandel wird weitreichende soziale und ökonomische Folgen haben. Einige dieser Folgen machen sich bereits bemerkbar, wie die heftigen Stürme in den letzten Jahren und das Schmelzen der Alpengletscher. "Es ist besonders ungerecht, dass die ärmeren Länder von den Folgen des anthropogenen Klimawandels weitaus stärker betroffen sein werden, als die Industriestaaten, obwohl diese für 70 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich sind."

 

Die GRÜNE JUGEND NRW fordert weitreichende Klimaschutzmaßnahmen und ein Abkommen für die Zeit nach Auslaufen des Kyoto-Protokolls im Jahr 2012. Alle Industriestaaten, besonders der größte Treibhausproduzent, die USA, genauso aber auch Deutschland, sollten verpflichtet werden, dieses weiterführende Protokoll zu unterzeichen. Auch die Schwellen- und Entwicklungsländer müssen eine festzulegende Emissionsgrenze einhalten. Bei einem Verstoß gegen das Kyoto-Protokoll müssen zudem Sanktionen folgen, denn viele Staaten halten ihre Verpflichtungen bereits jetzt nicht ein.

 

 


Nachfragen per E-Mail an Verena Schäffer oder telefonisch unter 0160/8579546