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9. Dezember 2008

Rhetorischen Floskeln müssen Taten folgen!

Pressemitteilung zum 60. Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte

Anlässlich des 60. Jahrestages der Unterzeichnung der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte erklärt Eike Block, Sprecher der Grünen Jugend NRW:


"Auch 60 Jahre nach der Unterzeichnung der Menschenrechtserklärung  werden weiterhin weltweit Menschrechte verletzt.


Die Menschenrechtsversprechungen der 189 Mitgliedstaaten der UN verlieren immer mehr ihre Glaubwürdigkeit – aktuelle Kriegschauplätze wie der Sudan, das Foltergefängnisse im Irak oder die Todesstrafe untermauern diese Tatsache.


Wir fordern die internationale Staatengemeinschaft auf, Menschenrechtsverletzungen nicht nur mit rhetorischen Floskeln anzuprangern, sondern ihnen auch Taten folgen zu lassen. Gegen Regierungen, die das Völkerrecht missachten, muss mit politischem Druck und wirtschaftlichen Sanktionen vorgegangen werden. Menschenrechtsverletzungen gehören vor den internationalen Strafgerichtshof.


Die Grüne Jugend NRW fordert deshalb die Bundesregierung auf, glaubwürdigere und konsequente Menschenrechtspolitik zu betreiben und sich nicht durch wirtschaftliche Interessen beeinflussen zu lassen!"