Suche in http://gruene-jugend-nrw.de/
26. April 2006

Tschernobyl darf nicht vergessen werden!

Grüne Jugend beteiligt sich an landesweiten Anti-AKW-Protesten

Tschernobyl darf nicht vergessen werden!

Am vergangenen Mittwoch jährte sich das Reaktorunglück von Tschernobyl zum zwanzigsten Mal. Damals wurden durch die radioaktive Wolke Gebiete bis tief nach Europa verstrahlt. Viele Menschen starben an den Folgen oder erlitten schwere Krankheiten. Die ganze Welt wurde durch das Unglück in Schrecken versetzt und jeder fürchtete die Folgen einer atomaren Katastrophe. „Heute jedoch beginnen die Erinnerungen zu verblassen. Dies dürfen wir nicht zulassen! Die Katastrophe von Tschernobyl darf nicht vergessen werden!“, so Sprecherin Katharina Dröge.

Deshalb beteiligte sich die Grüne Jugend NRW an landesweiten Protesten gegen Atomkraft und erinnerte an die verheerenden Folgen des Reaktorunglücks in Tschernobyl. Schwerpunkt des Protestes war Münster. Dort rief die Grüne Jugend zusammen mit anderen Bewegungen zu einer gut besuchten Demonstration mit mehr als 300 Teilnehmern auf und stellte ein großes Atomzeichen aus hunderten von Kerzen als Mahnmal auf.

Das Endlager in Ahaus und die Urananreicherungsanlage in Gronau haben die Atomkraft im Münsterland sehr in Verruf gebracht und machen das Münsterland zum Zentrum der nordrhein-westfälischen Anti-Atombewegung.