Zukunft leben
Mitgliederversammlung der Grünen Jugend NRW tagte in der Eifel
Das Schlagwort „Generationengerechtigkeit“ ist zur Zeit in aller Munde. Unsere Gesellschaft erlebt im Moment, nicht zuletzt durch die immer
deutlicher werdenden Probleme des demografischen Wandels, massive
Veränderungen in unseren Sozialsystemen. Gerade die jüngere Generation
muss sich verstärkt die Fragen stellen, ob sie Arbeit findet und wovon
sie im Alter leben soll. Auf der landesweiten Mitgliederversammlung der
Grünen Jugend NRW in der Eifel am vergangenen Wochenende war dies
zentrales Thema.
„Wir erleben im Moment massive Veränderungen in unseren Sozialsystemen“, erläuterte Katharina Dröge, Sprecherin der Grünen
Jugend NRW. „Gerade unsere Generation muss sich verstärkt die Frage
stellen, ob wir überhaupt noch Arbeit finden können, wovon wir leben
sollen, wenn wir keine Stelle bekommen und wie unsere Rente finanziert
werden soll. Viel wird momentan darüber diskutiert, wie man diese
Systeme zukunftsfest machen kann. Aber wie sehen wir als betroffene
Generation unsere Zukunft? Wie definieren wir überhaupt
Generationengerechtigkeit? Und wie müsste unsere Gesellschaft aussehen,
damit wir in ihr leben wollen?"
Diese und anderen Fragen diskutierten die rund 100 Jugendlichen zwischen
14 und 29 Jahren in Workshops und Diskussionen gemeinsam mit einer
Referentin der Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen.
Der zweite inhaltliche Schwerpunkt war der Nationalpark Eifel, der seit
2004 als erster Nationalpark in NRW existiert. Am Samstag unternahm der
Landtagsabgeordnete Reiner Priggen eine Wanderung mit den Teilnehmern
zur Ordensburg Vogelsang. Dabei konnte sogar die seltene Wildkatze erspäht werden. Abends sorgten große Glühwürmchenschwärme für ideale Lagerfeuerstimmung.



