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		<title>Grüne Jugend NRW</title>
		<link>http://gruene-jugend-nrw.de/</link>
		<description>jung. grün. stachelig.</description>
		<language>de</language>
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			<title>Grüne Jugend NRW</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 08 Mar 2010 15:54:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Schwarz-Gelb abwählen - Netzpolitik grün gestalten</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/top-story/meldung/schwarz-gelb-abwaehlen-netzpolitik-gruen-gestalten.html</link>
			<description>Pressemitteilung zu den Beschlüssen der LMV in Köln</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"></span></p>
<p class="bodytext"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"></span>Eine Schule für alle, die Abschaffung jeglicher Form von Studiengebühren und die konsequente Förderung von regenerativen Energien - das sind einige der Forderungen der GRÜNEN JUGEND NRW für eine grüne Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl. </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Bei der Landesmitgliederversammlung an diesem Wochenende hat die GRÜNE JUGEND NRW ein Positionspapier mit ihren Forderungen beschlossen. Mit dem Landesvorsitzenden der Grünen, Arndt Klocke, diskutierten die Mitglieder, was die Grünen in einer Regierungsbeteiligung umsetzen sollten – und mit wem. „Eine Koalition kann die GRÜNE JUGEND NRW nur mit einer Partei befürworten, die Bereitschaft zeigt, unsere Ziele mit umzusetzen“, sagt Verena Schäffer, Sprecherin der GRÜNE JUGEND NRW. Mit Union und FDP sieht sie derzeit zu wenige Schnittmengen. Das gesamte Postionspapier finden Sie <a href="aktuelles/top-story/meldung/schwarz-gelb-abwaehlen-fuer-einen-sozial-oekologischen-politikwechsel-in-nrw.html" title="Opens external link in new window" class="external-link-new-window" ><img alt="Opens external link in new window" src="fileadmin/templates/colors/funky_green-orange/images/link-ext.gif" />hier</a>.<span style="font-family: Arial;"><a href="themen/beschluesse.html" ><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;;"></span></a></span> </p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Inhaltlicher Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war das Thema Netzpolitik: Erst die Debatte vor und nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung in der vergangenen Woche hat gezeigt, dass das digitale Zeitalter die Politik vor neue Herausforderungen stellt. &quot;Wir müssen die Freiheit des Internets und den Datenschutz stärken, das Urheberrecht an die Herausforderungen einer digitalen Gesellschaft anpassen, und den Bürgerinnen und Bürgern mehr demokratische Mitwirkung über das Internet ermöglichen.“, fordert Eike Block, Sprecher der GRÜNEN JUGEND NRW, „Wir stellen die Chancen des Netzes in den Vordergrund und versuchen Lösungen für Probleme zu finden anstatt nur einseitig die Gefahren zu betonen.“</p>]]></content:encoded>
			
			<author>webredaktion@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 15:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schwarz-Gelb abwählen - Für einen sozial-ökologischen Politikwechsel in NRW!</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/top-story/meldung/schwarz-gelb-abwaehlen-fuer-einen-sozial-oekologischen-politikwechsel-in-nrw.html</link>
			<description>Im Landtags-Wahlkampf wird die GRÜNE JUGEND NRW für eine ökologische, sozial gerechte, moderne und progressiv linke Politik streiten und für eine starke grüne Fraktion kämpfen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><span style="COLOR: black">Die Landtagswahl am 9. Mai 2010 ist richtungsentscheidend für die Zukunft Nordrhein-Westfalens und der Bundesrepublik. Wir werden im Wahlkampf für eine ökologische, sozial gerechte, moderne und progressiv linke Politik streiten, für eine starke grüne Fraktion kämpfen und möglichst viele unserer KandidatInnen aus der GRÜNEN JUGEND NRW in den Landtag bringen. Die Abwahl der amtierenden Regierung aus CDU und FDP wird nicht nur einen politischen Richtungswechsel einleiten, sondern auch die schwarz-gelbe Mehrheit im Bundesrat brechen.</span><span style="COLOR: black"></span></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><span style="COLOR: black">In den vergangenen Jahren haben wir als GRÜNE JUGEND NRW viele Debatten in der grünen Partei angestoßen und gemeinsam mit den Grünen inhaltliche Konzepte für ein soziales und ökologisches NRW entwickelt. Nach fünf Jahren Oppositionsarbeit sind die Grünen wieder bereit zu regieren. Für die GRÜNE JUGEND NRW ist Regieren jedoch kein Selbstzweck, sondern muss einen sozial-ökologischen Politikwechsel zum Ziel haben. Wenn sich keine Mehrheit zur Umsetzung unserer Ziele findet, müssen wir konsequenterweise wieder in die Opposition gehen. Denn: Opposition ist nicht Mist, sondern unabdingbar für eine lebendige Demokratie!</span><span style="COLOR: black"><br /><br />Von einer grünen Regierungsbeteiligung erwarten wir mehr als ein paar halbherzige Reförmchen und warme Worte. Klimawandel, der Bildungsnotstand und die soziale Spaltung verlangen radikale Umbaumaßnahmen in Politik und Gesellschaft. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, stellt die GRÜNE JUGEND NRW folgende inhaltliche Mindestanforderungen an einen Koalitionsvertrag mit grüner Unterschrift:</span><span style="COLOR: black"><br /><br /><b>Ein Kita-Platz für jedes Kind! </b></span><span style="COLOR: black">Das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) muss ersetzt werden durch ein neues Gesetz, das kleine Gruppengrößen, Finanzierung durch eine Gruppenpauschale und eine Ausbildung von ErzieherInnen auf dem FH-Niveau festschreibt. Beim Ausbau der Kindertageseinrichtungen dürfen die Kommunen bei der Finanzierung nicht alleine gelassen werden.</span><span style="COLOR: black"><br /><br /><b>Eine Schule für alle! </b></span><span style="COLOR: black">Das mehrgliedrige Schulsystem muss zugunsten einer Schule für alle bis zum Ende der Pflichtschulzeit abgeschafft werden. Ein zweigliedriges System aus Gesamtschule und Gymnasium ist für uns keine Option. Die Gemeinschaftsschule muss eine inklusive Schule gemäß der UN-Konvention sein.</span><span style="COLOR: black"> </span></p>
<p class="bodytext"><span style="COLOR: black">Neben einem Anreizsystem für die Kommunen zur Gründung von Gemeinschaftsschulen bedarf es aber auch eines Sofortprogramms: Die Kopfnoten gehören abgeschafft. Anstelle von wenig aussagekräftigen Ziffernnoten von eins bis sechs sollen alternative Bewertungsformen erprobt werden. Das Schulleben muss demokratischer werden. Ein erster Schritt ist die Wiedereinführung der Drittelparität in der Schulkonferenz.</span><span style="COLOR: black"></span></p>
<p class="bodytext"><span style="COLOR: black">Die Hauptschulen haben aktuell kaum noch Zulauf. Deshalb sollen sie nicht künstlich am Leben<b> </b></span><span style="COLOR: black">erhalten werden, sondern zugunsten längeren gemeinsamen Lernens auslaufen. </span><span style="COLOR: black"></span></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><span style="FONT-WEIGHT: bold">Abschaffung jeglicher Form von Studiengebühren!</span> Bildung ist ein Menschenrecht, der Geldbeutel darf nicht über Bildungschancen entscheiden. Deshalb dürfen an nordrhein-westfälischen Hochschulen ab dem Wintersemester 2010/2011 keine Studiengebühren mehr erhoben werden. Auch Langzeitstudiengebühren und nachgelagerte Studiengebühren lehnen wir ab. </p>
<p class="bodytext">Außerdem gehört das Hochschulfreiheitsgesetz abgeschafft. Stattdessen muss in die Qualität von Lehre und Forschung sowie den massiven Ausbau von Studienplätzen investiert werden, um insbesondere auch den AbsolventInnen des doppelten Abiturjahrgangs 2013 einen Studienplatz anbieten und allen Bachelor-AbsolventInnen in NRW einen Master-Studienplatz garantieren zu können. Das Bachelor-Master-System muss komplett überarbeitet werden, um Leistungsdruck und der Verschulung entgegenzuwirken.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black"><b>Mehr Mitbestimmung für Kinder und Jugendliche! </b></span><span style="COLOR: black">Das Wahlalter bei Landtagswahlen soll<b> </b></span><span style="COLOR: black">gesenkt werden. Ein erster Schritt ist die Senkung auf 16 Jahre bei der Landtagswahl im Jahr 2015. Die Regelung, dass Kinder und Jugendliche bei sie betreffenden kommunalpolitischen Entscheidungen, miteinbezogen werden müssen, muss verbindlich werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black"><b>Mehr politische Mitbestimmung für BürgerInnen!</b></span><span style="COLOR: black"> Um die BürgerInnen stärker in politische Entscheidungen zu integrieren, müssen BürgerInnenentscheide auch auf Landesebene Anwendung finden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black"><b>Soziale Infrastruktur fördern! </b></span><span style="COLOR: black">Nach dem sozialpolitischen Kahlschlag von CDU und FDP muss die soziale Infrastruktur gefördert und zerschlagene Strukturen wieder aufgebaut werden. Die Finanzierung von Frauenhäusern muss sichergestellt, Programme der Drogenhilfe ausgebaut, Institutionen der schwul-lesbischen Selbstverwatung gestärkt und echte Integration von Menschen mit einer Behinderung in allen gesellschaftlichen Bereichen geschaffen werden.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black"><b>Erneuerbare jetzt! </b></span><span style="COLOR: black">Die Subvention des Kohlebergbaus soll wie geplant auslaufen. Ab 2010 werden keine neuen Kohlekraftwerke mehr gebaut und einer Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken wird NRW im Bundesrat nicht zustimmen. Außerdem muss die Erneuerbare- Energien-Verhinderungspolitik beendet, ein ökologisch-soziales Energiekonzept umgesetzt und die energetische Gebäudesanierung konsequent gefördert werden. Die zahllosen, geheimen Atomtransporte quer durch NRW müssen auf ein Minimum reduziert und die Planung und Durchführung transparent gestaltet werden. Die Förderung nuklearer Forschungsarbeit gehört eingestellt!</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black"><b>Die Erde unseren Kindern erhalten! </b></span><span style="COLOR: black">Es darf keine weitere Privatisierung von Staatswald geben. Zudem muss die finanzielle Unterstützung ökologischer Landwirtschaft wieder eingeführt, die Fläche an Naturschutzgebieten erweitert und die massive Flächenversiegelung gestoppt werden. Die Kürzungen beim ÖPNV müssen rückgängig gemacht und Schiene und Radweg vor Straße und</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">Landebahn gestellt werden.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">&nbsp;</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black"><b>Kommunale Finanzen sichern! </b></span><span style="COLOR: black">Wir lassen die Städte und Gemeinden in NRW nicht weiter ausbluten. In der nächsten Legislaturperiode müssen die Kommunen eine realistische Perspektive auf schnelle Haushaltsanierung bekommen. Bei grüner Regierungsbeteiligung muss der Kahlschlag in der sozialen Infrastruktur, bei den Kultureinrichtungen und in der Jugendarbeit beendet werden. Das Land muss wieder finanzielle Verantwortung für seine Kommunen übernehmen.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">Die genannten Punkte bilden die Grundpfeiler unserer Anforderungen an eine grüne Politik in NRW. Nur wenn diese Inhalte Eingang in einen Koalitionsvertrag finden, halten wir eine grüne Regierungsbeteiligung für sinnvoll.</span></p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">Weder bei der FDP noch bei der CDU sehen wir derzeit ausreichend inhaltliche Schnittmengen mit diesen Anforderungen. Mit den Unterschieden in Weltbild und Demokratieverständnis zwischen</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">Grünen und schwarz-gelben Koalitionären sehen wir unüberbrückbare Hindernisse für eine gemeinsame Zusammenarbeit.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="COLOR: black">&nbsp;</span></p>
<p class="bodytext">Deshalb treten wir für einen Politikwechsel mit dem Ziel einer ökologisch gerechten und sozialen Gesellschaft ein. Die Chance dies zu verwirklichen sehen wir in einem linken Bündnis. Wir kämpfen für die Abwahl von Schwarz-Gelb und für ein solidarisches und ökologisches NRW mit starken Grünen!</p>]]></content:encoded>
			<category>Beschlüsse LMV Köln 6./7. März 2010</category>
			
			<author>webredaktion@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 14:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Landesmitgliederversammlung</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/top-story/meldung/landesmitgliederversammlung.html</link>
			<description>Am 6. und 7. März tagt die GRÜNE JUGEND NRW in Köln</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><p class="bodytext">Im Zentrum der LMV am Sonntag steht die Landtagswahl im Mai. Darüber<br /> werden wir mit dem Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen NRW,<br /> Arndt Klocke, diskutieren. In einem Positionspapier wird die GRÜNE<br /> JUGEND NRW beschließen, was sie inhaltlich von einer grünen<br /> Regierungsbeteiligung erwartet.<br /><br />Thematisch geht es bei der LMV um die Netzpolitik. Gerade erst in<br /> dieser Woche hat das Bundesverfassungsgericht das Gesetz zur<br /> Vorratsdatenspeicherung gekippt. Die öffentliche Debatte vor und nach<br /> dieser Entscheidung hat noch einmal gezeigt, dass das digitale<br /> Zeitalter an die Politik und an unser Rechtssystem neue<br /> Herausforderungen stellt.<br /><br />Darüber will die GRÜNE JUGEND NRW am Wochenende diskutieren: Wie<br /> wollen wir den freien Zugang zu Informationen, Bildern und Musik<br /> gewährleisten und gleichzeitig AutorInnen und UrheberInnen fair<br /> entlohnen? Wie sichern wir die Privatsphäre im Internet vor dem Staat<br /> und vor Unternehmen? Wie kann Kriminalität im Internet bekämpft<br /> werden, ohne die Freiheit des Einzelnen einzuschränken? Diese Fragen<br /> stehen im Mittelpunkt der Debatte am kommenden Wochenende. Wir werden<br /> in Workshops diskutieren und einen Leitantrag zum Thema verabschieden.<br /><br />Wir freuen uns darauf<br /><br />Arndt Klocke (Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen in NRW)<br /> Malte Spitz (Mitglied des Bundesvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen),<br /> Max Löffler (Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND),<br /><br />bei unserer Landesmitgliederversammlung begrüßen zu dürfen. Unsere<br /> Gäste werden vor und nach ihren Workshops und Wortbeiträgen anwesend<br /> sein. Sollten Sie Interesse an einem Gespräch mit einem unserer Gäste<br /> haben, schreiben Sie uns bitte eine Mail an <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+qsfttfAhsvfof.kvhfo.osx/ef');" title="Opens window for sending email" class="mail" >presse(at)gruene-jugend-nrw.de</a><br /> <br /> Desweiteren werden die SprecherInnen des Landesvorstands, Verena<br /> Schäffer und Eike Block, während der gesamten Veranstaltung für<br /> Gespräche zur Verfügung stehen.<br /> <br /> <span style="font-weight: bold;">Interessante Termine für PressevertreterInnen:</span><br /> <br /> Samstag, den 7. November:<br /> <br /> 15:30 bis 17:30 Uhr: </p>
<p class="bodytext">Workshops unter anderem mit Malte Spitz, Mitglied<br /> des Bundesvorstands von Bündnis 90/Die Grünen.<br /> <br /> Ab 19:30 &nbsp;bis 21:30 Uhr: &nbsp;</p>
<p class="bodytext">Podiumsdiskussion: „Piraten und Grüne – Kontrahenten oder Verbündete?“ mit Julia Seeliger (Journalistin) und Christian Horchert (Piratenpartei), moderiert von Max Löffler (Bundessprecher der GRÜNEN JUGEND NRW)<br /> <br /> Sonntag, den 8. November:<br /> <br /> 10:05 Uhr: </p>
<p class="bodytext">Grußwort des Bundesvorstandes der GRÜNEN JUGEND durch Max Löffler (Bundessprecher)<br /> Im Anschluss: Grußwort von Malte Spitz, Mitglied des Bundesvorstandes<br /> von Bündnis 90/Die Grünen und Grußwort von Jasper Prigge, Sprecher von [`solid] NRW.<br /> <br /> 14:30 bis 15:45 Uhr: </p>
<p class="bodytext">Diskussion mit dem Landesvorsitzenden Arndt Klocke über die anstehende Landtagswahl und Verabschiedung eines Positionspapiers der GRÜNEN JUGEND NRW.<br /> Im Anschluss: Präsentation der Landtagswahlkampagne der GRÜNEN JUGEND NRW.<br /> <br /> Gerne stellen wir Ihnen abgetrennte Räumlichkeiten für Ihre Arbeit vor<br /> Ort zur Verfügung. Falls Sie dieses Angebot in Anspruch nehmen<br /> möchten, schreiben Sie uns bitte eine Mail an<br /> <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+qsfttfAhsvfof.kvhfo.osx/ef');" title="Opens window for sending email" class="mail" >presse(at)gruene-jugend-nrw.de</a>. Während der Landesmitgliederversammlung<br /> und bei weiteren Fragen erreichen Sie mich unter: 0176-96881752.<br /> Weitere Informationen sowie unseren Leitantrag und das vollständige<br /> Programm der Mitgliederversammlung finden Sie <a href="detailseiten/mitgliederversammlung/lmv-koeln.html" title="Opens internal link in new window" class="internal-link-new-window" >hier</a>. <a href="http://www.gruene-jugend-nrw.de/lmv/" target="_blank" ><br /></a></p></div>]]></content:encoded>
			
			<author>webredaktion@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Thu, 04 Mar 2010 14:32:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Petition: Wehrpflicht aussetzen, Freiwilligendienste fördern!</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/themen/europa-und-internationales/eurodetails/meldung/petition-wehrpflicht-aussetzen-freiwilligendienste-foerdern.html</link>
			<description>Die Grüne Jugend spricht sich seit langem für den Wegfall der Wehrpflicht aus. &lt;b&gt;Marco Penz&lt;/b&gt; hat jetzt eine ausführlich begründete Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht.

&lt;b&gt;Der Bundestag wird aufgefordert, die Wehrpflicht auszusetzen und stattdessen Freiwilligendienste stärker zu fördern!&lt;/b&gt;
&lt;b&gt;&lt;/b&gt;
Die Petition könnt ihr hier lesen in &lt;link http://www.petition-wehrpflicht.de/Kurzfassung.pdf pdf&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot;&gt;Kurzfassung&lt;/font&gt;&lt;/link&gt; (2 Seiten) und in &lt;link http://www.petition-wehrpflicht.de/Petition-Wehrpflicht.pdf pdf&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot;&gt;Langfassung&lt;/font&gt;&lt;/link&gt; (147 Seiten). Weitere Informationen unter &lt;link http://www.petition-wehrpflicht.de/&gt;&lt;font color=&quot;#0000ff&quot;&gt;www.petition-wehrpflicht.de&lt;/font&gt;&lt;/link&gt;.

Online unterstützen: &lt;link http://www.zentralstelle-kdv.de/petition.php&gt;http://www.zentralstelle-kdv.de/petition.php&lt;/link&gt;

</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die&nbsp;Grüne Jugend&nbsp;spricht sich seit langem für den Wegfall der Wehrpflicht aus. <b>Marco Penz</b> hat jetzt eine ausführlich begründete Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Der Bundestag wird aufgefordert, die Wehrpflicht auszusetzen und stattdessen Freiwilligendienste stärker zu fördern!</b></p>
<p class="bodytext"><b></b></p>
<p class="bodytext">Die Petition könnt ihr&nbsp;hier lesen in <a href="http://www.petition-wehrpflicht.de/Kurzfassung.pdf" target="pdf" ><font color="#0000ff">Kurzfassung</font></a> (2 Seiten) und in <a href="http://www.petition-wehrpflicht.de/Petition-Wehrpflicht.pdf" target="pdf" ><font color="#0000ff">Langfassung</font></a> (147 Seiten). Weitere Informationen unter <a href="http://www.petition-wehrpflicht.de/" target="_blank" ><font color="#0000ff">www.petition-wehrpflicht.de</font></a>.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Online unterstützen: <a href="http://www.zentralstelle-kdv.de/petition.php" target="_blank" >http://www.zentralstelle-kdv.de/petition.php</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Europa und Internationales</category>
			
			<author>buero@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Tue, 02 Mar 2010 17:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Atomanlagen stilllegen – Erneuerbare Energiewende jetzt!</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/veranstaltungen/details/meldung/atomanlagen-stilllegen-erneuerbare-energiewende-jetzt.html</link>
			<description>Aufruf zur Demo am 24. April 2010, 12:30 Uhr in Ahaus </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat den Ausstieg aus dem Atomausstieg eingeleitet. Keines der 16 deutschen Atomkraftwerke, die derzeit noch am Netz sind, müssen in absehbarer Zeit abgeschaltet werden. Der Koalitionsvertrag und die Wahlprogramme von CDU und FDP lassen darauf schließen, dass die Bundesregierung nach der Landtagswahl in NRW im Mai 2010 den Forderungen der Atomkonzernen nach längeren Laufzeiten nachkommen wird.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Doch Atomkraft bedeutet:</p><ul><li>1. Massenhaft weiterer strahlender Atommüll – bei ungelöster Endlagerung.</li><li>2. Eine unkalkulierbare Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt – heute und in Tausenden von Jahren.</li><li>3. Hohe finanzielle Risikolasten für die BürgerInnen statt für die Betreiber</li><li>4. Wöchentliche, geheime Atomtransporte – auch durch NRW!</li><li>5. Eine Verstopfung der Stromnetze mit Atomstrom, statt Vorrang für grüne Energie.</li><li>6. Die Stärkung der Marktmacht der vier größten Energiekonzerne und deren Subventionierung auf Kosten dezentraler Energieversorgung</li></ul><p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Daher fordern wir euch alle auf, am 24. April 2010, um 12:30 Uhr nach Ahaus zu kommen und dort gemeinsam und friedlich für eine Zukunft ohne Atomkraft zu demonstrieren!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die derzeitigen parlamentarischen Mehrheiten machen klar, dass wir für unsere Zukunft und die der nachfolgenden Generationen auf die Straße gehen müssen, denn nur eine starke Anti-AKW-Bewegung kann die schwarz-gelben Atompläne durchkreuzen. Wir werden damit auch ein deutliches Zeichen gegen CDU und FDP vor der Landtagswahl setzen. Mobilisiert in euren Basisgruppen, Freundeskreisen und Schulen/Unis/Betrieben und kommt mit Bannern und Transparenten nach Ahaus. Nur mit vielen Menschen erreichen wir den endgültigen Ausstieg aus der Atomkraft!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Infos unter: <a href="http://www.kein-castor-nach-ahaus.de" target="_blank" >www.kein-castor-nach-ahaus.de</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			<author>buero@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 12:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grüner Bildungskongress</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/veranstaltungen/details/meldung/gruener-bildungskongress.html</link>
			<description>am 21.3. in der Evangelischen Gesamtschule in Gelsenkirchen-Bismarck</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Bildung stellt wichtige Weichen für die Entwicklung eines Menschen. Zugang zu guter Bildung ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit und der demokratischen Teilhabe. Spätestens seit PISA wissen wir: Deutschland braucht bessere Bildung, um sowohl leistungsfähiger als auch gerechter zu werden – Bildung von Anfang an in besseren Kitas, in einer neuen Schule mit längerem gemeinsamen Lernen und in gebührenfreien Hochschulen. Wie soll das aussehen? Was sind die richtigen Schritte dahin? Wie schaffen wir es, angesichts der drängenden Herausforderungen einen Bildungskonsens zu erreichen, der Gräben überwindet und Mehrheiten für Reformen schafft? Diese und andere Fragen wollen wir mit Lehrenden und Lernenden, Eltern, Interessierten und Engagierten diskutieren. Das aktuelle Programm und weitere Info findet ihr unter:&nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/gruener-bildungskongress-in-gelsenkirchen.html" target="_blank" >http://www.gruene.de/einzelansicht/artikel/gruener-bildungskongress-in-gelsenkirchen.html</a> </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Zeit: 21.03.2010, 10.00 bis 17.30 Uhr</p>
<p class="bodytext">Ort: Evangelische Gesamtschule Gelsenkirchen-Bismarck (EGG), Laarstr. 41, 45889 Gelsenkirchen, <a href="http://www.e-g-g.de/" target="_blank" >www.e-g-g.de</a> </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><font face="Arial" size="2">Die Teilnahme ist kostenlos. </font></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			<author>buero@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 18:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Einladung zur Landesmitgliederversammlung</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/top-story/meldung/landesmitgliederversammlung-koeln-am-0607-maerz.html</link>
			<description>Wir laden euch herzlich zur Landesmitgliederversammlung (LMV) der GRÜNEN JUGEND NRW im A&amp;O-Hostel Köln ein. Inhaltlich wollen wir uns mit dem Thema Netzpolitik beschäftigen, daneben steht der Landtagswahlkampf auf der Tagesordnung. Außerdem werden wir die Delegierten zu den verschiedenen grünen Gremien sowie das Schiedsgericht und die RechnungsprüferInnen wählen.   

&lt;h1&gt;Schwerpunkt Netzpolitik &lt;/h1&gt;

Kaum eine technische Neuerung hat unsere Lebensrealität so radikal verändert wie das Internet. Für uns ist es selbstverständlich geworden, innerhalb von wenigen Sekunden Informationen mit der ganzen Welt auszutauschen. Es gibt kaum jemanden, der nicht mit seinen Mitmenschen via Facebook, StudiVZ und Twitter kommuniziert oder bei Youtube Videos anschaut.   

Das digitale Zeitalter stellt aber auch ganz neue Herausforderungen an die Politik und an unser Rechtssystem.   

Wir müssen die Frage beantworten, wie wir den freien Zugang zu Informationen, Musik und Bildern gewährleisten wollen, wenn gleichzeitig die UrheberInnen fair entlohnt werden müssen.   

Wir müssen diskutieren, wie die Privatsphäre im Internet geschützt werden kann vor dem Schnüffelstaat auf der einen Seite und sammelwütigen Unternehmen auf der anderen Seite.   

Und wir müssen Antworten auf die Frage finden, wie Kriminalität im Internet bekämpft werden kann, ohne die Freiheit der Einzelnen einzuschränken. Dies und noch viel mehr wird uns auf der kommenden LMV beschäftigen.

&lt;h2&gt;Organisatorisches   &lt;/h2&gt;

&lt;link 954 - internal-link &quot;Opens internal link in current window&quot;&gt;Programm&lt;/link&gt;
&lt;link 951 - internal-link &quot;Opens internal link in current window&quot;&gt;Anträge&lt;/link&gt;
&lt;link 952 - internal-link &quot;Opens internal link in current window&quot;&gt;Wahlen/Bewerbungen&lt;/link&gt;
&lt;link 953 - internal-link &quot;Opens internal link in current window&quot;&gt;Anmeldung und Fahrtkosten&lt;/link&gt;
&lt;link 955 - internal-link &quot;Opens internal link in current window&quot;&gt;Wegbeschreibung&lt;/link&gt;

Wir freuen uns auf eine tolle Landesmitgliederversammlung mit euch. Wir sehen uns in Köln!   

Euer Lavo  </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Wir laden euch herzlich zur Landesmitgliederversammlung (LMV) der GRÜNEN JUGEND NRW im A&amp;O-Hostel Köln ein. Inhaltlich wollen wir uns mit dem Thema Netzpolitik beschäftigen, daneben steht der Landtagswahlkampf auf der Tagesordnung. Außerdem werden wir die Delegierten zu den verschiedenen grünen Gremien sowie das Schiedsgericht und die RechnungsprüferInnen wählen. &nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h1>Schwerpunkt Netzpolitik </h1>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Kaum eine technische Neuerung hat unsere Lebensrealität so radikal verändert wie das Internet. Für uns ist es selbstverständlich geworden, innerhalb von wenigen Sekunden Informationen mit der ganzen Welt auszutauschen. Es gibt kaum jemanden, der nicht mit seinen Mitmenschen via Facebook, StudiVZ und Twitter kommuniziert oder bei Youtube Videos anschaut. &nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das digitale Zeitalter stellt aber auch ganz neue Herausforderungen an die Politik und an unser Rechtssystem. &nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir müssen die Frage beantworten, wie wir den freien Zugang zu Informationen, Musik und Bildern gewährleisten wollen, wenn gleichzeitig die UrheberInnen fair entlohnt werden müssen. &nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir müssen diskutieren, wie die Privatsphäre im Internet geschützt werden kann vor dem Schnüffelstaat auf der einen Seite und sammelwütigen Unternehmen auf der anderen Seite. &nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Und wir müssen Antworten auf die Frage finden, wie Kriminalität im Internet bekämpft werden kann, ohne die Freiheit der Einzelnen einzuschränken. Dies und noch viel mehr wird uns auf der kommenden LMV beschäftigen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<h2>Organisatorisches &nbsp; </h2>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="detailseiten/mitgliederversammlung/lmv-koeln/programm.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Programm</a></p>
<p class="bodytext"><a href="detailseiten/mitgliederversammlung/lmv-koeln/antraege.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Anträge</a></p>
<p class="bodytext"><a href="detailseiten/mitgliederversammlung/lmv-koeln/wahlenbewerbungen.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Wahlen/Bewerbungen</a></p>
<p class="bodytext"><a href="detailseiten/mitgliederversammlung/lmv-koeln/anmeldung.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Anmeldung und Fahrtkosten</a></p>
<p class="bodytext"><a href="detailseiten/mitgliederversammlung/lmv-koeln/wegbeschreibung.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Wegbeschreibung</a></p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir freuen uns auf eine tolle Landesmitgliederversammlung mit euch. Wir sehen uns in Köln! &nbsp; </p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Euer Lavo &nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Top-Story</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			<author>buero@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 15:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>NETZPOLITIK: Interview mit Matthi Bolte</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/themen/wissensgesellschaft-und-neue-medien/detailswisoz/meldung/netzpolitik-interview-mit-matthi-bolte.html</link>
			<description>Risiko und Chancen, die Frage der sozialen Gerechtigkeit, Google und das Zensurgesetz. Matthi reitet mit uns durch den Internetdschungel</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass : Matthi, auf der nächsten Landesmitgliederversammlung</p>
<p class="bodytext">beschäftigen wir uns mit Netzpolitik. Wieso ist uns dieses</p>
<p class="bodytext">Thema so wichtig?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">Das Thema Netzpolitik ist </p>
<p class="bodytext">wichtig, weil wir es heute</p>
<p class="bodytext">mit einer Gesellschaft zu tun haben, in der</p>
<p class="bodytext">Offline und Online Leben immer weiter</p>
<p class="bodytext">miteinander verschmelzen, in der es immer</p>
<p class="bodytext">stärker darum geht, dass Menschen</p>
<p class="bodytext">Informationen bekommen, dass sie sich</p>
<p class="bodytext">austauschen können und dass wir gemeinsam</p>
<p class="bodytext">kreativ werden können. Dafür ist das</p>
<p class="bodytext">Internet einfach das Medium schlecht hin.</p>
<p class="bodytext">Wir müssen es in der ganzen Gesellschaft</p>
<p class="bodytext">schaff en mit Internet leben und arbeiten</p>
<p class="bodytext">zu können, um die vielen Vorteile daraus</p>
<p class="bodytext">nutzen zu können. Hier ist es in den kommenden</p>
<p class="bodytext">Jahren die große Herausforderung,</p>
<p class="bodytext">allen Menschen einen Zugang zum</p>
<p class="bodytext">Internet zu ermöglichen. Ein Zurücklassen</p>
<p class="bodytext">von einzelnen Teilen der Gesellschaft,</p>
<p class="bodytext">kann sich eine Wissensgesellschaft wie</p>
<p class="bodytext">wir es sind, nicht mehr erlauben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass</p>
<p class="bodytext">Einer deiner politischen Schwerpunkte</p>
<p class="bodytext">ist die Netzpolitik - wo siehst du</p>
<p class="bodytext">die größten Baustellen auf diesem Gebiet?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">Zum einen muss die Sicherheit</p>
<p class="bodytext">von Nutzerdaten gewährleistet sein</p>
<p class="bodytext">und im Moment gibt es da noch massive</p>
<p class="bodytext">Probleme. Es vergeht ja keine Woche in</p>
<p class="bodytext">der nicht irgendwo ein Datenleck bei großen</p>
<p class="bodytext">Internetcommunities oder Internetkonzernen</p>
<p class="bodytext">auftritt. „Der Spiegel“ hat diese</p>
<p class="bodytext">Woche die Titelstory, dass Google mehr</p>
<p class="bodytext">über uns weiß, als wir selbst und das ist</p>
<p class="bodytext">eine schöne Formulierung. Der Datensammelwahn</p>
<p class="bodytext">bei Konzernen ist zur Zeit sehr</p>
<p class="bodytext">stark ausgeprägt. Dann gibt es genau so</p>
<p class="bodytext">staatliche Überwachung im Internet. Thema</p>
<p class="bodytext">Vorratsdatenspeicherung: Hier muss</p>
<p class="bodytext">ein halbes Jahr gespeichert werden, was</p>
<p class="bodytext">ich im Internet tue. Das passiert natürlich</p>
<p class="bodytext">unter dem Deckmantel der Sicherheit</p>
<p class="bodytext">– aber es muss einfach die Freiheit im Internet</p>
<p class="bodytext">gewährleistet werden. Das ist eine</p>
<p class="bodytext">der großen Baustellen, das andere ist die</p>
<p class="bodytext">Frage nach dem geistigen Eigentum. Hier</p>
<p class="bodytext">sind in den letzten Jahren neue Möglichkeiten</p>
<p class="bodytext">aufgetaucht, wie Kulturgüter ihren</p>
<p class="bodytext">Weg durch das Internet fi nden können.</p>
<p class="bodytext">Das liegt jenseits der klassischen Verwertungswege.</p>
<p class="bodytext">Es kann nicht sein, dass alle</p>
<p class="bodytext">Menschen die künstlerische Inhalte austauschen,</p>
<p class="bodytext">kriminalisiert werden. Da muss</p>
<p class="bodytext">sich etwas ändern und deswegen schlagen</p>
<p class="bodytext">wir eine Kulturfl atrate vor.</p>
<p class="bodytext">„Deswegen schlagen wir eine Kulturfl atrate</p>
<p class="bodytext">vor.“</p>
<p class="bodytext">Und ein richtig großer Punkt ist, wie ich</p>
<p class="bodytext">schon angedeutet habe, die Frage nach</p>
<p class="bodytext">dem Zugang. Es gibt nach wie vor große</p>
<p class="bodytext">Gruppen in unserer Gesellschaft, die</p>
<p class="bodytext">keinen Internetzugang haben, oder den</p>
<p class="bodytext">Stellenwert nicht erkennen. Hierbei handelt</p>
<p class="bodytext">es sich um eine Frage der sozialen</p>
<p class="bodytext">Gerechtigkeit. Es kann nicht sein, dass</p>
<p class="bodytext">bestimmte Schichten vom Internet ausgeschlossen</p>
<p class="bodytext">werden, weil sie es sich nicht</p>
<p class="bodytext">leisten können oder wollen, oder weil der</p>
<p class="bodytext">Bildungsstand es nicht mehr zulässt, mit</p>
<p class="bodytext">der Technologie fertig zu werden. Außerdem</p>
<p class="bodytext">muss man Menschen aller Altersklassen</p>
<p class="bodytext">an das Internet heranführen, weil</p>
<p class="bodytext">sonst viele Menschen von ganz wichtigen</p>
<p class="bodytext">Prozessen ausgeschlossen sind. Man</p>
<p class="bodytext">darf ja nicht nur über die Risiken, sondern</p>
<p class="bodytext">muss auch über die Chancen des</p>
<p class="bodytext">Internets reden. Hier sind Themen wie</p>
<p class="bodytext">Onlinedemokratie und Mitbestimmung</p>
<p class="bodytext">wichtig. Modellprojekte sind auf dem</p>
<p class="bodytext">Weg und auch die Verwaltung kann immer</p>
<p class="bodytext">weiter über das Internet abgewickelt</p>
<p class="bodytext">werden – auch wenn das einige Kommunen</p>
<p class="bodytext">nur machen, um Geld zu sparen.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Du hast gerade die Datensicherheit</p>
<p class="bodytext">angesprochen. Kann ein einziger</p>
<p class="bodytext">Nationalstaat die BürgerInnenrechte</p>
<p class="bodytext">in der globalen Netzwelt garantieren?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">Ich glaube das ist die große</p>
<p class="bodytext">Schwierigkeit. Das ist auch einer der</p>
<p class="bodytext">Gründe, warum viele Leute die Herausforderung</p>
<p class="bodytext">an die Sicherheit im Internet nicht</p>
<p class="bodytext">verstehen. Man muss erst mal anerkennen,</p>
<p class="bodytext">dass eine gewisse Anarchie, die im Internet</p>
<p class="bodytext">herrscht, auch den Reiz ausmacht.</p>
<p class="bodytext">Letztlich bräuchte man eine Regulierungsstelle,</p>
<p class="bodytext">die auf einer anderen Ebene angesiedelt</p>
<p class="bodytext">ist, als heute. Wir können heute</p>
<p class="bodytext">Konzernen vorschreiben, wie sie mit den</p>
<p class="bodytext">Daten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter</p>
<p class="bodytext">umgehen müssen und wenn sie</p>
<p class="bodytext">dagegen verstoßen, werden sie mit einem</p>
<p class="bodytext">Ordnungsgeld belangt. Aber wo soll die Instanz</p>
<p class="bodytext">sein, die Ähnliches einem Konzern</p>
<p class="bodytext">vorschreibt, der seinen Server in den USA</p>
<p class="bodytext">hat und unsere Nutzerdaten verarbeitet?</p>
<p class="bodytext">„Wenn ich bei Google meine sexuellen</p>
<p class="bodytext">Vorlieben eingebe, dann muss ich damit</p>
<p class="bodytext">leben, dass ein Konzern, der weltweit operiert,</p>
<p class="bodytext">diese Daten über mich besitzt.“</p>
<p class="bodytext">Selbst wenn die USA dann bereit sind</p>
<p class="bodytext">einzugreifen, geht man mit seinem Server</p>
<p class="bodytext">auf die Cayman Islands oder auf irgendeine</p>
<p class="bodytext">Bohrinsel. Das ist die Schwierigkeit und</p>
<p class="bodytext">deshalb sollte man ein Bewusstsein bei</p>
<p class="bodytext">den Benutzerinnen und Benutzern schaffen,.</p>
<p class="bodytext">Wenn ich bei Google meine sexuellen</p>
<p class="bodytext">Vorlieben eingebe, dann muss ich damit</p>
<p class="bodytext">leben, dass ein Konzern, der weltweit operiert,</p>
<p class="bodytext">diese Daten über mich besitzt. Es geht</p>
<p class="bodytext">also auch um die Bildung über das Internet</p>
<p class="bodytext">– man muss nicht nur technisch in der</p>
<p class="bodytext">Lage sein mit der Technologie umgehen zu</p>
<p class="bodytext">können, sondern auch verstehen, wie man</p>
<p class="bodytext">diese Technologie in sein Leben einbindet.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Es wird oft argumentiert,</p>
<p class="bodytext">das Internet dürfe kein rechtsfreier</p>
<p class="bodytext">Raum sein. Was entgegnest du hier?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">An sich ist das Internet ein</p>
<p class="bodytext">regulierter Raum. Wenn man sich zum Beispiel</p>
<p class="bodytext">den Onlinehandel anguckt, gibt es da</p>
<p class="bodytext">mehr oder weniger sinnvolle Regularien.</p>
<p class="bodytext">Hier ist das Internet ein Handelsraum neben</p>
<p class="bodytext">vielen anderen. Genau so ist es mit der</p>
<p class="bodytext">tatsächlichen Kriminalität. Natürlich gibt</p>
<p class="bodytext">es auch im Internet Kriminelle. Für mich</p>
<p class="bodytext">ist es keine Frage, dass Menschen die im</p>
<p class="bodytext">Internet kriminell sind, dafür genau so belangt</p>
<p class="bodytext">werden, wie außerhalb. Ein Beispiel</p>
<p class="bodytext">dafür wäre das Phishing – also Ausspähen</p>
<p class="bodytext">von Kontodaten. Ob ich nun ein Programm</p>
<p class="bodytext">schreibe, um Onlinebankingdaten</p>
<p class="bodytext">auszulesen, oder ob ich eine Kamera am</p>
<p class="bodytext">Geldautomaten installiere, ist letztlich das</p>
<p class="bodytext">Gleiche. Das sind beides kriminelle Handlungen,</p>
<p class="bodytext">die beide belangt werden müssen.</p>
<p class="bodytext">Da gibt es inzwischen auch Mechanismen</p>
<p class="bodytext">für. Sobald so etwas bei den Sicherheitsbehörden</p>
<p class="bodytext">bekannt wird, werden entsprechende</p>
<p class="bodytext">kriminelle Inhalte gelöscht – das</p>
<p class="bodytext">ist ein sinnvolles Verfahren. Bei anderen</p>
<p class="bodytext">Dingen wie den kulturellen Gütern, wird</p>
<p class="bodytext">oft gesagt, dass es eine ganz große Katastrophe</p>
<p class="bodytext">ist, dass Menschen online Musikoder</p>
<p class="bodytext">Videodateien austauschen. Ich glaube</p>
<p class="bodytext">99% der Internetuser sind schon der</p>
<p class="bodytext">Meinung, dass Künstlerinnen und Künstler</p>
<p class="bodytext">Geld dafür kriegen müssen, dass sie</p>
<p class="bodytext">An sich ist das Internet ein</p>
<p class="bodytext">Kunst produzieren, aber es sind nun mal</p>
<p class="bodytext">genau so viele die meinen, dass es nicht in</p>
<p class="bodytext">Ordnung ist, dass sich eine Musikindustrie</p>
<p class="bodytext">unethische Summen daran verdient, dass</p>
<p class="bodytext">es Menschen gibt, die kreativ sind. Hier</p>
<p class="bodytext">sollte man also, statt so genannte Verbrechen</p>
<p class="bodytext">zu bekämpfen, eher die Verwertungs-</p>
<p class="bodytext">und Vermarktungswege ändern.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Nach dem was du bisher genannt</p>
<p class="bodytext">hast - wie erklärst du dir da, dass</p>
<p class="bodytext">sich 15 grüne Bundestagsabgeordnete</p>
<p class="bodytext">bei dem Internetzensurgesetz enthielten,</p>
<p class="bodytext">statt dagegen zu stimmen. Fehlt es da</p>
<p class="bodytext">noch an Aufklärung?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">Es ist schwierig. Ich habe</p>
<p class="bodytext">die letzten 5 Jahre Kinder- und Jugendpolitik</p>
<p class="bodytext">gemacht. Da ist die Frage Kinderschutz</p>
<p class="bodytext">natürlich immer prominent gestellt worden.</p>
<p class="bodytext">Hier gibt es manchmal Vorschläge,</p>
<p class="bodytext">die widersprechen jeder datenschutzpolitischen</p>
<p class="bodytext">Vorstellung. Beispielsweise wird</p>
<p class="bodytext">gesagt, man müsse jeden Schritt eine Kindes</p>
<p class="bodytext">staatlich überwachen können. Eigentlich</p>
<p class="bodytext">ist es nachvollziehbar, dass solche Forderungen</p>
<p class="bodytext">immer wieder kommen, denn</p>
<p class="bodytext">schließlich ist es irgendwo eine Aufgabe</p>
<p class="bodytext">der Allgemeinheit, dass die kleinsten Gesellschaftsmitglieder</p>
<p class="bodytext">besonders geschützt</p>
<p class="bodytext">werden. Ich glaube, dass sich diejenigen,</p>
<p class="bodytext">die mit „Enthaltung“ statt mit „Nein“ gestimmt</p>
<p class="bodytext">haben, nicht bewusst waren, was</p>
<p class="bodytext">andererseits auf dem Spiel stand. Dass</p>
<p class="bodytext">Freiheit im Internet genau so ein kultureller</p>
<p class="bodytext">Wert ist, wie im Offlinebereich, muss</p>
<p class="bodytext">einfach klar sein. Diese Vorstellung ist bei</p>
<p class="bodytext">vielen Leuten noch nicht in voller Stärke</p>
<p class="bodytext">angekommen. Da liegt es an den progressiven</p>
<p class="bodytext">Netzbürgerinnen und Netzbürgern</p>
<p class="bodytext">zu sagen:“Liebe Leute, das Internet ist ein</p>
<p class="bodytext">Gesellschaftsbereich in dem Freiheit herrschen</p>
<p class="bodytext">muss.“</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Sind da Erscheinungen wie</p>
<p class="bodytext">die Piratenpartei nützlich, um auf das</p>
<p class="bodytext">Problem aufmerksam zu machen?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">Ich glaube, dass die Piratenpartei</p>
<p class="bodytext">im Moment ziemlich gehypt</p>
<p class="bodytext">wird. Sie ist mit allen Kinderkrankheiten</p>
<p class="bodytext">einer neu gegründeten Partei konfrontiert,</p>
<p class="bodytext">was sich ganz klar an ihrem Abgrenzungsproblem</p>
<p class="bodytext">nach Rechts zeigt. Man</p>
<p class="bodytext">wird sehen müssen, wie sich das weiterentwickelt.</p>
<p class="bodytext">Natürlich haben die Piraten</p>
<p class="bodytext">ein sehr wichtiges Thema angesprochen</p>
<p class="bodytext">und weil sie sich bei der letzten Bundestagswahl</p>
<p class="bodytext">ziemlich cool präsentiert haben,</p>
<p class="bodytext">haben sie dafür gesorgt, dass dieses wichtige</p>
<p class="bodytext">Thema eine größere Aufmerksamkeit</p>
<p class="bodytext">bekommen hat. Also bin ich aus der Sicht</p>
<p class="bodytext">eine Netzbürgers schon dankbar, dass die</p>
<p class="bodytext">Piratenpartei sogar bei den etablierteren</p>
<p class="bodytext">Parteien ein gewisses Bewusstsein geschaffen</p>
<p class="bodytext">hat. Dass sich dieses Phänomen</p>
<p class="bodytext">auf dem Niveau der Bundestagswahl halten</p>
<p class="bodytext">wird, kann ich mir aber nicht vorstellen.</p>
<p class="bodytext">Dafür gibt es einfach diese Lücken in</p>
<p class="bodytext">der Parteienlandschaft nicht, die die Grünen</p>
<p class="bodytext">in den Achtzigern und Die Linke Anfang</p>
<p class="bodytext">des Jahrzehnts schließen konnten.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Du bist mit Verena unser</p>
<p class="bodytext">Spitzenkandidat bei der Landtagswahl</p>
<p class="bodytext">und stehst auf Platz 14 der Landesliste.</p>
<p class="bodytext">Was würdest du im Landtag</p>
<p class="bodytext">netzpolitisch bewegen können?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">Der Landtag macht keine</p>
<p class="bodytext">Sicherheitsgesetze und auch keine Gesetze</p>
<p class="bodytext">zum Schutz des geistigen Eigentums.</p>
<p class="bodytext">Also könnten wir dort keine Kulturflatrate</p>
<p class="bodytext">einführen. Was wir aber machen können</p>
<p class="bodytext">ist, den Zugang zum Netz ermöglichen,</p>
<p class="bodytext">Demokratie im Netz stärken und NRW</p>
<p class="bodytext">zum Musterland in Sachen eGovernment</p>
<p class="bodytext">machen. Auch der Petitionsbereich des</p>
<p class="bodytext">Bundestags zeigt gut, wie Mitbestimmung</p>
<p class="bodytext">möglich ist – auch was Volksabstimmungen</p>
<p class="bodytext">angeht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Mensch sagt sich du twitterst</p>
<p class="bodytext">leidenschaftlich gern. …</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">M.: Ja, mach ich. (lacht)</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Ist unser Leben ohne Internet</p>
<p class="bodytext">überhaupt noch denkbar?</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext">Das reizvolle am Internet</p>
<p class="bodytext">ist, dass es nicht wie eine Zeitung oder ein</p>
<p class="bodytext">Buch, kein Anfang und kein Ende hat. Man</p>
<p class="bodytext">findet mittlerweile eigentlich zu fast jedem</p>
<p class="bodytext">Thema etwas und jemanden der sich</p>
<p class="bodytext">damit beschäftigt. Und wenn man selbst</p>
<p class="bodytext">etwas zu Themen beitragen möchte, findet</p>
<p class="bodytext">man schnell Communities in denen</p>
<p class="bodytext">man gemeinsam arbeiten kann. Ich kann</p>
<p class="bodytext">heute Medien und Informationen austauschen,</p>
<p class="bodytext">ich kann zu Menschen überall auf</p>
<p class="bodytext">der Welt Kontakt herstellen – deswegen</p>
<p class="bodytext">ist das Internet einfach ein unheimlich interessantes</p>
<p class="bodytext">und buntes Medium.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">:&gt;krass </p>
<p class="bodytext">Bunt gefällt uns doch ganz gut. -</p>
<p class="bodytext">Ich bedanke mich.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte: </p>
<p class="bodytext"><font face="FontinSans-Regular" size="1"><font face="FontinSans-Regular" size="1"></font></font></p>
<p class="bodytext">Gerne.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Das Interview führte Gianmarco Crapa.</p>
<p class="bodytext">Artikel entnommen aus der &lt;:krass-Ausgabe vom <a href="krass/2010/februar.html" title="Opens internal link in current window" class="internal-link" >Februar 2010</a>.<font face="FontinSans-Regular" size="1"><font face="FontinSans-Regular" size="1"></font></font></p>
<p class="bodytext">Matthi Bolte hat einen Blog: <a href="http://matthibolte.wordpress.com/" target="_blank" >http://matthibolte.wordpress.com/</a></p>
<p class="bodytext">und einen Twitter: <a href="http://twitter.com/matthi_bolte" target="_blank" >http://twitter.com/matthi_bolte</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Medien/Datenschutz</category>
			
			<author>buero@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 12:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Damit die Bürgerrechte nicht vom Netz gehen!</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/veranstaltungen/details/meldung/damit-die-buergerrechte-nicht-vom-netz-gehen.html</link>
			<description>Eine Veranstaltung der Grünen Landtagsfraktion am 26.02.2010, 15:00 - 19:00 Uhr</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die Fragen rund um Urheberrechte im Internet, also des Interessensausgleichs zwischen KünstlerInnen, Verlagen und Usern aber auch die kontrovers geführte Debatte über Netzsperren/Löschen zeigt die immer größere Bedeutung der Netzpolitik im parlamentarischen Raum.</p>
<p class="bodytext">PolitikerInnen aller Parteien überschlagen sich mit neuen Ideen, wie man das Netz politisch gestalten kann. Mit zweifelhaftem Erfolg. Die Anpassung des Urheberrechts soll nun in eine dritte Runde gehen. Allen Ernstes werden Netzsperren und die Einführung von Zensurinfrastrukturen vorgeschlagen.</p>
<p class="bodytext">Die zum Teil hitzig geführte internationale Diskussion um „Internet Governance“ macht deutlich, dass es nicht nur von politischer Seite sondern auch in der Gesellschaft ein Ringen um die notwendigen „Rights and Principles“ im WWW gibt.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Es geht darum, zwischen den Forderungen der Transparenz und Freiheit des Netzes und dem Recht des einzelnen auf Schutz seiner Privatsphäre einen Weg zu finden. Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Positionen der Vereinigten Staaten und den Ländern der europäischen Union bezogen, z.B. auf eine internationale Aufsicht.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Gerade wir Grüne als Bürgerrechtspartei sind hier gefragt, um Freiheitsrechte auch in der Online-Welt zu verteidigen. Wir wollen an einer fairen Lösung beim Urheberrecht arbeiten, die UserInnen nicht kriminalisiert und auch KünstlerInnen angemessen vergütet. Pauschale Vergütungsmodelle wie die sog. Kulturflatrate sind in aller Munde, aber wie kann das funktionieren? Der freie Zugang zu Wissen und Kulturgütern gehört zu den epochalen Errungenschaften des Internets und darf nicht eingeschränkt werden. Auch der Verbraucherschutz gehört auf die Agenda, wenn es um Grüne Netzpolitik geht.</p>
<p class="bodytext">In zwei Blöcken werden wir uns mit verschiedenen Fachleuten den Themen „Urheberrecht“, „Internet Governance“ und „Verbraucherschutz im digitalen Raum“ widmen. Zu allen Themen soll es ausreichend Zeit zur Debatte mit unseren Gästen geben.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Wir laden Sie und Euch dazu herzlich ein.</p>
<p class="bodytext">&nbsp;&nbsp;<br />Programm</p>
<p class="bodytext">15.00 Uhr Grußworte<br />Sylvia Löhrmann MdL, Fraktionsvorsitzende<br />Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand, Bündnis 90/Die Grünen</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">15.10 Uhr Begrüßung<br />Monika Düker MdL, Innen- und rechtspolitische Sprecherin</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">15.15 Uhr Einführung in das Thema<br />Konstantin von Notz, MdB, Sprecher für Innen- und Netzpolitk</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">15.30 Uhr „Das Urheberrecht und die Freiheit des Internets: Ein unüberbrückbarer Gegensatz?“<br />Philipp Franke, Rechtsanwalt</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">16.00 Uhr Debatte im Plenum mit<br />Oliver Keymis MdL, Landtagsvizepräsident, Sprecher BAG Kultur<br />Florian Kuhlmann, AK Vorratsdatenspeicherung Düsseldorf<br />Volker Beck MdB, parlamentarischer Geschäftsführer, Sprecher&nbsp; für Menschenrechte<br />Moderation: Benjamin Müller, LAG Medien</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">17.00 Uhr Pause mit Bewirtung</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">17.30 Uhr „Wie übersetzen wir Grund- und Menschenrechte&nbsp; im Internetzeitalter? Wie können Verbraucherrechte gesichert werden?“<br />Jan Schallaböck, Rechtswissenschaftler (Universität Kassel/Unabhängiges Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein)<br />Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">18.10 Uhr Debatte im Plenum</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">18.50 Uhr Zusammenfassung und Schlusswort<br />Johannes Remmel MdL und Monika Düker MdL</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Ort: Landtag NRW, Raum E3 D 01</p>
<p class="bodytext">Anschrift: Platz des Landtags 1, 40221 üsseldorf</p>
<p class="bodytext">Kontakt und Anmeldung: Büro Monika Düker, Petra Berghaus<br />Tel: 0211/884-2560</p>
<p class="bodytext">E-Mail: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto('nbjmup+qfusb/cfshibvtAmboeubh/osx/ef');" >petra.berghaus(at)landtag.nrw.de</a> </p>]]></content:encoded>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			<author>buero@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:59:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wir stellen uns quer!</title>
			<link>http://gruene-jugend-nrw.de/aktuelles/top-story/meldung/wir-stellen-uns-quer.html</link>
			<description>Wir, GRÜNE JUGEND, Jusos und Linksjugend [’solid], sind Teil des Bündnisses „Dresden Nazifrei“ und werden am 13. Februar 2010 zusammen mit Tausenden Menschen in Dresden den größten Naziaufmarsch Europas verhindern. </description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Anlässlich des Jahrestages der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten im Februar 1945 planen Neonazis aus ganz Europa einen Marsch durch die Stadt. Im letzten Jahr marschierten fast 7.000 RassistInnen und AntisemitInnen durch Dresden. Ihr „Gedenken“ leugnet die Verbrechen und die Ermordung von Millionen Menschen durch den Nationalsozialismus auf widerlichste Weise und versucht, versucht, Nazi-Deutschland zum eigentlichen Opfer des Zweiten Weltkriegs umzudeuten. Der verbrecherische zweite Weltkrieg ging von Nazi-Deutschland aus!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die Stadt Dresden hat es bisher nicht geschafft, diesem geschichtsrevisionistischen Spuk ein Ende zu setzen. Gegendemonstrationen liefen in den letzten Jahren meist ins Leere, wurden von der Stadt kriminalisiert und regelrecht bekämpft. Die Stadtoberen legten gemeinsam mit den Nazis Kränze zum Gedenken nieder, während sie jeden ordentlichen Protest gegen den Naziaufmarsch verhindert haben. Auch in diesem Jahr werden die Gegendemonstrationen massiv unterdrückt. In Berlin und Dresden mussten antifaschistische Initiativen Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen über sich ergehen lassen, weil sie zu friedlichen Blockaden in Dresden aufrufen. Wir lehnen diese Repressionen ab – die Zivilgesellschaft hat ein Recht darauf, ihren Protest gegen diesen menschenverachtenden Aufmarsch auf die Straße zu bringen!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Im Jahr 2009 wurden im Anschluss an die Demonstration Busse von Gewerkschaften und anderen AktivistInnen von Neonazis überfallen, dutzende Menschen wurden brutal verletzt. Diese Vorfälle zeigen einmal mehr, dass die Gefahr von rechts und nicht von links droht. Es kann nicht sein, dass konservative Kräfte versuchen, Neonazis und Rechtsextreme mit autonomen und linken Gruppen gleichzusetzen. Statt sich endlich voll und ganz dem Rechtsextremismus anzunehmen, hängt die neue Bundesfamilienministerin einem historisch und politisch nicht haltbaren Extremismusvergleich an. Wir wehren uns massiv gegen jede Gleichsetzung der Bedrohung von Links und Rechts. Das Problem sind und bleiben die Nazis!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Auch in diesem Jahr werden wir gemeinsam mit allen antifaschistischen Kräften, aus den Gewerkschaften, Parteien, Jugend- und Studierendenverbänden, der Umweltbewegung, globalisierungskritischen Gruppen und verschiedenen Aktionsbündnissen aus dem gesamten Bundesgebiet den Aufmarsch der Nazis verhindern. Nie wieder werden wir den RassistInnen unsere Städte überlassen!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Die GRÜNE JUGEND, Jusos und Linksjugend [’solid] rufen gemeinsam dazu auf, sich an der Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch zu beteiligen und sich den Nazis entgegen zu stellen.Wir brauchen jedeN EinzelneN, denn nur so können wir den Aufmarsch wirksam blockieren!</p>
<p class="bodytext"><br />Nie wieder Faschismus – nie wieder Krieg!</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Nähere Infos im Special beim Bundesverband:</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><a href="http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/dresden/index.html" target="_blank" >http://www.gruene-jugend.de/aktuelles/dresden/index.html</a></p>]]></content:encoded>
			<category>Top-Story</category>
			<category>Kultur</category>
			
			<author>buero@gruene-jugend-nrw.de</author>
			<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 15:36:00 +0100</pubDate>
			
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