10. Dezember 2007

Protest gegen Klimakiller

Unterschriftenaktion bis 18. Dezember

Protest gegen Klimakiller

Foto: krockenmitte/ Photocase

Im Münchner Norden läuft momentan eine für die Grüne Jugend Bayern sehr wichtige Angelegenheit: Das Planfeststellungsverfahren zur dritten Startbahn am Münchner Flughafen.


Es geht dabei um eine geplante Flughafenerweiterung, die nicht nur massive Auswirkungen auf die Leute vor Ort hat. Einmal abgesehen davon, dass die Lebensqualität von tausenden BürgerInnen in der Umgebung vor allem durch erhebliche zusätzliche Lärmbelastung in den Keller gezwungen wird und große Flächen wertvollen Natur- und Naherholungsraumes verloren gehen (das Erdinger Moos beheimatet beispielsweise auch seltene Vogelarten), hat dieses (größen-)wahnsinnige Projekt auch deutliche negative Auswirkungen auf das globale Klima.


Denn diese dritte Startbahn fördert explizit eine unnötige Vermehrung des Flugverkehrsaufkommens, in dem laut der Verantwortlichen ein neues internationales Drehkreuz errichtet werden soll, das Flüge aus dem ganzen mitteleuropäischen Raum künstlich anziehen soll (nach eigenen Prognosen ist ein Umsteigeranteil von über 40 Prozent geplant). Damit trägt dieses Vorhaben erheblich mit dazu bei, dass sich das Flugzeug weiter zum "Klimakiller Nr. 1" entwickelt, und widerspricht somit allen Klimaschutzplänen (bei einem anhaltenden Wachstum des Flugverkehrsübersteigen allein die Emissionen aus Flugzeugen 2030 die erlaubtenGesamtemissionen an CO2)!


Aus diesen Gründen ist die Verhinderung der dritten Start- und Landebahn am MUC auch öffentlich erklärtes Ziel der Grünen Jugend Bayern. Deren Bitte lautet: "Helft dem Klima- und Umweltschutz und der gesamten Menschheit, insbesondere zurzeit dem Münchner Norden und seiner Natur, indem ihr selbst eine Einwendung schreibt, z.B. unter www.startbahn3.de".


Dort kann jeder Deutsche - egal welchen Alters - schnell eine individuelle Mustereinwendung gegen die geplante dritte Startbahn am Münchner Flughafen generieren, unterschreiben und bis spätestens 18. Dezember an die Regierung von Oberbayern schicken. Als obligatorische individuelle Ergänzung zur eigenen Betroffenheit kann zum Beispiel Angst vor einer Klimakatastrophe verursacht durch die Ausweitung des Luftverkehrs angegeben werden.


Weitere Informationen zu diesem Thema und dem Abwehrkampf vor Ort unter www.keine-startbahn3.de und www.schutzgemeinschaft-muc.de.

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